Jeden Tag liest, hört oder sieht man etwas über Online-Kriminalität und man macht sich so seine Gedanken darüber. Kaum aber, dass man noch erschrickt. Online-Kriminalität wird fast als gegeben und nicht mehr vermeidbar hingenommen. Betroffenheit herrscht meist erst dann, wenn man selber Opfer eines Straftäters geworden ist. Möglichkeiten derer gibt es genug.
In so eine Opfer-Rolle kommen Privatpersonen, aber auch vermehrt Firmen, Organisationen und verschiedene Einrichtungen.
Ist dann tatsächlich eine Straftat passiert, wird nach Gründen gesucht, warum es überhaupt dazu kommen konnte und dabei wird oft entdeckt, dass zum Beispiel das Betrugs-Opfer gewisse Vorzeichen nicht erkannt hat, welche es auch aus eigener Einschätzung hätte erkennen können und man es dem Täter einfach zu leicht gemacht hat. Einfachste Grundregeln für ein sicheres Verhalten im Netz wurden nicht eingehalten, allzu sorglos wurde mit diesem Medium umgegangen.
Der Online-Kriminalität wirksam zuvorzukommen, Risiken in diesem Sinne gar nicht erst entstehen zu lassen, ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen und bezieht Staat, Wirtschaft und jeden Einzelnen mit ein.
Kriminalitätsvorbeugung, vor allem im Online-Bereich, wo mit relativ einfachen Mitteln und völlig anonym große Schäden angerichtet werden, ist neben den traditionellen Aufgaben der Polizei in Bezug auf Strafverfolgung und Gefahrenabwehr immer wichtiger geworden. Deshalb engagiert sich der Bund Deutscher Kriminalbeamter innerhalb der Aktion "CeBIT against Cybercrime", um darüber einen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten, damit wir alle besser informiert sind und unser Leben noch ein wenig sicherer wird.
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