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CeBIT 2017, 20. - 24. März

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Alles für unterwegs, bitte

Produkte bezahlen per Smartphone, die eigene Gesundheit per Smartwatch überwachen oder ein Unternehmen mit dem Smartphone steuern: Innovation to go! IT-Verantwortliche müssen neue Lösungen finden, um Geschäftssoftware mit mobilen Geräten zu verknüpfen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die mobile Strategie des eigenen Unternehmens an die neuen Möglichkeiten anzupassen.

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Evolution im Mobile Commerce

Die Bundesregierung will Bargeldzahlungen auf 5.000 Euro begrenzen, Händler beschweren sich. Warum eigentlich? Im Zeitalter von Mobile Commerce zahlen Menschen ohnehin digital und aus dem persönlichen Einkaufen ist eines im Vorbeigehen geworden. Auch, weil die IT immer neue Möglichkeiten bietet.

Der Handel via M-Commerce wächst dreimal schneller als das "klassische" E-Commerce, also das Onlineshopping am PC. Das zeigt eine Mobile-Commerce-Studie von IPSOS . Kein Wunder, besitzen doch inzwischen mehr als zwei Milliarden Menschen ein Smartphone, bis 2018 werden es gar 2,5 Milliarden sein. Und damit verändert sich der Umgang mit IT grundlegend.

Die Online-Versandhändler spüren den Mobile-Commerce-Trend am stärksten. Allein im Jahr 2014 stiegen beispielsweise die entsprechenden Umsätze bei Amazon.com um 110 Prozent auf 16,8 Milliarden US-Dollar. Damit liegt der Online-Primus auch bei den mobilen Bestellungen auf Platz eins, gefolgt von Apple mit 14 Milliarden US-Dollar. Einer der Gründe für den Anstieg ist sicherlich das Aufkommen zunehmend einfacher und sicherer Bezahlsysteme. Neben Vorreiter PayPal haben sich hier inzwischen zahlreiche Varianten am Markt etabliert, die Unternehmen per API in ihren eigenen Webshop oder ihre M-Commerce-App integrieren können. Google Wallet und Apple Pay sind da nur die bekanntesten Vertreter.

Interessante Randnotiz: Der durchschnittliche Warenkorbwert einer per Smartphone aufgegebenen Bestellung beträgt 96 US-Dollar, per Tablet sind es 132 US-Dollar . Verleitet ein größerer Screen also zu "Hamsterkäufen" – etwa weil man Produkte darauf besser begutachten kann? Eine simple Statistik, die für app-entwickelnde Einzelhändler aber relevant sein dürfte. Eine Tablet-optimierte App wäre demnach wohl gewinnbringender als eine Universal-Anwendung für alle Mobilgeräte.

M-Commerce meets persönliche Beratung

Bislang ist E-Commerce oft eine Einbahnstraße. Der Kunde wählt seine Produkte, legt sie in den Warenkorb, bestellt, fertig. Der Nachteil: Wer sich unsicher ist, welches Produkt überhaupt das richtige für ihn ist, hat Pech gehabt. Beratung bleibt die Domäne des klassischen Filialgeschäfts. Bis jetzt. Denn nach und nach setzt sich ein neuer Trend auf dem Smartphone durch: Conversational Commerce.

Der Begriff meint die Einbindung von Messenger-Diensten wie WhatsApp in einen Mobile-Shopping-Kanal. Der Kunde schreibt in einer kurzen Nachricht, wonach ihm der Sinn steht und ein "echter" Berater schickt eine Produktempfehlung aufs Handy. Für Unternehmen wie Outfittery passt die Technologie ideal ins Geschäftsmodell – verbindet der Kleidungsanbieter doch die persönliche Zusammenstellung von Outfits mit dem anonymen Webversandhandel. Ein "Was soll ich zu meinem Date morgen anziehen?" kann so viel schneller zum gewünschten Ergebnis führen als eine manuelle Suche.

Facebook baut seinen Messenger derzeit unter dem Namen "M" weiter aus, auch um genau solche Mehrwertdienste besser zu integrieren. Händler können darüber dann nicht nur Links zu ihren Produkten versenden, sondern beispielsweise ein Einkaufsinterface einbinden. Ziel ist mehr Komfort – aber auch mehr Automatisierung. Denn natürlich muss "am anderen Ende der App" kein menschlicher Kundenberater sitzen. Ein Empfehlungsalgorithmus tut es auch.

Autonome Kaufalgorithmen kommen

Überhaupt ist das Thema künstliche Intelligenz entscheidend, wenn es um einen anhaltenden Boom im Mobile Commerce geht. Mobile Assistenten wie Microsofts Cortana, Apples Siri oder Google Now könnten schon bald eigenständige Kaufentscheidungen basierend auf unserem Verhalten und unseren Vorlieben treffen. Glaubt man den Schätzungen der Marktforscher von Gartner wird so ab 2018 ein jährlicher Umsatz von zwei Milliarden US-Dollar generiert. Der Satz "Bestelle einen spannenden Thriller" dürfte für Siri & Co. also schon bald reichen, damit am nächsten Tag Ihr neues Lieblingsbuch im Briefkasten liegt.

Hotspot für Verkäufer

Der Mobile-Commerce-Markt entwickelt sich rasant, innovative IT eröffnet den Unternehmen völlig neue Vertriebsmöglichkeiten. Einen Überblick über die Technologien bietet die CeBIT.

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