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CeBIT 2017, 20. - 24. März

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Internet of Things

IoT/M2M-Pavillon: "Wir zeigen, was schon geht"

Der IoT/M2M-Themenpavillon ist das Herzstück des IoT-Bereiches von Halle 13: Anbieter aus aller Welt und Anwender zahlreicher Branchen demonstrieren hier auf und rund um einen Gemeinschaftsstand, was im Internet of Things bereits heute möglich ist.

"M2M-Communication und das Internet der Dinge (IoT) sind wesentliche Treiber der Digitalisierung in allen Bereichen der Wirtschaft. Zahlreiche neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspotenziale werden in der nahen Zukunft entstehen", sagt Marius Felzmann, Geschäftsbereichsleiter der CeBIT bei der Deutschen Messe AG. Um zu vermitteln, was bereits heute im Internet der Dinge passiert, wurde für die CeBIT der IoT/M2M-Pavillon kreiert, der 2016 das Herzstück dieser Themen in der Halle 13 bildet.

Partner des Pavillons ist die M2M Alliance, mit 85 Mitgliedern aus 14 Ländern der europaweit größte Verband der M2M-Branche. Er versteht sich als Plattform und Sprachrohr für Anbieter und Anwender von M2M-Lösungen. Für Eric Schneider, 1. Vorsitzender der M2M Alliance, ist klar: "M2M/IoT ist das Zukunftsthema unserer Gesellschaft. Ohne den regelmäßigen Austausch zwischen Lösungsanbietern und Nutzern kann sich der Markt nicht weiterentwickeln. Wir als M2M Alliance unterstützen deshalb den Themenpark-Gemeinschaftsstand auf der CeBIT 2016 und hoffen auf große Resonanz seitens der Aussteller und der Besucher." Auf Anbieterseite hat sich dieser Wunsch bereits erfüllt: Der Themenpavillon in Halle 13 ist ausverkauft.

Konzerne wie Telefónica und Matrix Electronica aus Spanien sowie Teleena aus den Niederlanden nutzen den Themenpavillion, um IoT-Technologien und Anwendungsbeispiele vorzustellen. Der internationale Ingenieursverband IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) belegt sogar zwei Stände im Pavillon. Auch TomTom BRIDGE steuert mehrere Use Cases bei: Auf der neuen Plattform des niederländischen Navi-Spezialisten treffen Navigation und Business-Anwendungen aufeinander. TomTom BRIDGE wurde für Firmen entwickelt, die keine Telematikdienste wie Fahrzeugortung und Spurverfolgung einsetzen können oder wollen, aber nicht auf individuell zugeschnittene und mit dem Fahrzeug vernetzte Business-Anwendungen verzichten möchten.

Das italienische Unternehmen Eurotech präsentiert gemeinsam mit anderen Firmen Use Cases aus verschiedenen Branchen. "Wir und unsere Partner wollen zeigen, was im IoT heute schon geht", sagt Eurotechs Marketingleiter Robert Andres. So wird gemeinsam mit der OSGi Alliance anhand einer Lego-Eisenbahn demonstriert, wie mit portablen Softwaremodulen auf Java-Basis komplexe Verkehrssysteme gesteuert werden können. In der OSGi Alliance arbeiten Unternehmen wie IBM, Oracle, Deutsche Telekom und Eurotech zusammen, um eine hardwareunabhängige modulare Softwareplattform zu spezifizieren.

Die Eclipse Foundation stellt das Open-Source-M2M-Projekt Kura vor. Eurotech hat den Quellcode für Eclipse Kura geschrieben, das einen OSGi-basierten Container für M2M-Anwendungen in Service-Gateways bereitstellen will.

Bitreactive wird im Pavillon sein Development Tool Reactive Blocks präsentieren. Erstmals überhaupt auf der CeBIT, zeigt das Unternehmen, wie robuste IoT-Anwendungen gebaut werden, die etwa Sensordaten gewinnen und in Echtzeit verarbeiten können, um Störungen vorauszusagen. In der IoT SOLUTIONS Area wird mit Bitreactive-Software eine Klimaanlage überwacht und geregelt, die mit Eurotech-Hardware bestückt ist.

Mit Hitachi High-Tech führt Eurotech ein Predictive-Maintenance-System vor: Es erfasst Vibrationsdaten in großen Motoren und wertet sie aus, um den idealen Wartungszeitpunkt vorherzusagen. Mit dem Münchner Start-up OmSense wird eine Lösung zum Monitoring und Management von PDUs im Rechenzentrum gezeigt. Außerdem präsentiert Eurotech einen Kfz-Nummernschildleser, einen Personenzähler und eine kompakte, Java-programmierbare Smart-City-Anwendung mit integrierten Luftsensoren, Geigerzähler und Wetterstation. Ein weiteres Use Case zeigt, wie Warmwasser-Boiler ferngewartet und reguliert werden können. Außerdem tritt Eurotech gemeinsam mit dem Open-Source-Softwareentwickler Red Hat, mit Misurio (Energy Management) und Bosch (PLC) auf.

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