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ZTE schafft Tatsachen mit Massive-MIMO-Basisstationen

Auch in Shenzhen will man nicht abwarten, bis der kommende Mobilfunkstandard verabschiedet ist. ZTE hat bereits eine komplette Palette vorkommerzieller Basisstationen angekündigt.

20.03.2017
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ZTE will Mobilfunkbetreiber frühzeitig mit Basisstationen für die Zukunftstechnologie 5G versehen.

Der chinesische TK-Ausrüster ZTE will Mobilfunkbetreiber frühzeitig mit Basisstationen für die Zukunftstechnologie 5G versehen und hat deshalb ein komplettes Sortiment an vorkommerziellen Millimeterwellen- und Sub-6-GHz-5G-Basisstationen angekündigt, die auch die Luftschnittstelle NR (New Radio) unterstützen. Die Produkte nutzen Massive MIMO, Beamtracking, Beamforming und weitere 5G-Schlüsseltechnologien. Auf dem Mobile World Congress konnte ZTE mit einer mmWave-5G-Basisstation bereits Datenraten von bis zu 50 GBit/s erzielen. Die kleinen, leichten Sub-6-GHz-Geräte erreichen diese Spitzenwerte zwar nicht, versprechen aber einen Datendurchsatz von bis zu 10 GBit/s.

ZTE hatte bereits Mitte 2014 ein Pre5G-Konzept entwickelt und damals schon die heutige Schlüsseltechnologie Massive MIMO kommerziell eingesetzt. Wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt, sei bereits zu diesem Zeitpunkt neben den gestiegenen Anforderungen an Datendurchsatz und Stabilität der Übertragung das Ziel gewesen, für einen reibungslosen Übergang in die 5G-Ära zu sorgen. ZTEs Pre5G Massive MIMO kommt nach Herstellerangaben unter anderen bei China Mobile , Softbank (in Japan) und auf zahlreichen globalen Highend-Märkten zum Einsatz.

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