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CeBIT 2018, 11. - 15. Juni

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Robotics

Richtig baggern - ohne Risiko!

Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB stellt auf der CeBIT 2017 mit dem Projekt IOSB.BoB einen Bagger ohne Bediener (BoB) vor, der unter anderem autonom Gefahrstoffe bergen kann.

19.03.2017

Die Zukunft der Roboter ist in Teilen bereits klar skizziert: Ist derzeit noch die unmittelbare Kollaboration mit dem Menschen Stand der Dinge, werden mittelfristig die zunehmende künstliche Intelligenz und immer weitreichendere Vernetzung zu einer gewissen Selbstständigkeit im Handeln führen. Begrenzt zunächst auf klar definierte Aufgabengebiete werden sich Roboter komplexen Anforderungen stellen und eigene Entscheidungen treffen; und sie werden lernen, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Das prädestiniert sie natürlich für Einsätze in kritischen Umgebungen, in die sich ein Mensch nur in höchster Gefahr für Leib und Leben begeben könnte. Das können Naturkatastrophen ebenso sein wie Industrieunfälle, wo es gilt, sich schnell und gefahrlos einen aktuellen und präzisen Überblick zu verschaffen. Aber auch aktives Eingreifen ist denkbar, indem Roboter eigenständig Fluchtwege schaffen, Gefahrstoffe sichern oder gar Verletzte bergen. Mit Blick auf diese Szenarien hat das Karlsruher Fraunhofer IOSB den autonomen Bagger BoB entwickelt und stellt ihn jetzt erstmals auf der CeBIT 2017 in Hannover vor.

BoB stellt in erster Linie ein flexibles Demonstrations- und Entwicklungssystem, bestehend aus autonomen Fahrzeugen und Sensor-Sonden, zum Test skalierbarer Autonomiefunktionen dar. Die vordringliche Aufgabe soll zunächst darin bestehen, möglichst eigenständig Gefahrstoffe zu bergen oder kontaminierte Bodenschichten abzutragen. Zu diesem Zweck kann sich BoB - ausgestattet mit einer Toolbox aus Algorithmen für die Lokalisierung, Kartierung, Hinderniserkennung und Bewegungsplanung - selbstständig in unstrukturiertem Gelände fortbewegen. Durch zusätzlich ausgebrachte vernetzte Sensorsonden wird dann ein zuverlässiges Lagebild erzeugt, das den Einsatzkräften alle relevanten Informationen liefert, um die erforderlichen Schritte zum Einsatz der autonomen Robotersysteme zu koordinieren. Auf diese Weise soll es schon bald möglich sein, Kontaminierungen zu beseitigen, ohne dass Menschen das gefährliche Gebiet überhaupt betreten müssen.

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Fraunhofer-Institut IOSB auf der CeBIT

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