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Cyber Security

Nordrhein-Westfalen fördert Promotionen in IT-Sicherheit

Mit Blick auf den steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Bereich IT-Sicherheit hat das NRW-Wissenschaftsministerium ein Nachwuchsprogramm ins Leben gerufen, das Forschung und Lehre auf diesem Gebiet vorantreiben soll.

16.02.2017
Nordrhein-Westfalen fördert Promotionen in IT-Sicherheit (Foto: Shutterstock.com)

Nur eine Handvoll Universitäten in Deutschland bietet einen Studiengang für IT- und Cyber-Sicherheit an. Der ITS-Studiengang an der Ruhr-Universität Bochum ist derzeit der einzige, der neben Informatikinhalten auch eine ingenieurtechnische Ausbildung mit IT-Sicherheit verbindet. Anders ist die Lage an den Fachhochschulen, wo von Haus aus anwendungsorientierter gelehrt wird: Hier sind in den letzten Jahren vermehrt einschlägige Ausbildungsangebote entstanden. Nordrhein-Westfalen will nun seine Landesuniversitäten motivieren, Forschung und Lehre auf dem Gebiet Cyber Security auszubauen.

Um dem Fachkräftemangel in diesem Bereich zu begegnen, unterstützt das Wissenschaftsministerium mit einer neuen Förderlinie Digitale Sicherheit zehn Promotionen zu Themen wie IT-Sicherheitsarchitekturen, Security and Privacy Engineering oder zum "Faktor Mensch auf allen Ebenen". Für das Nachwuchsprogramm stehen insgesamt 5,6 Millionen Euro zur Verfügung. IT-Consulter wie Jörg Asma von der Comma Soft AG in Bonn fordern schon länger, jeder Informatikstudent solle IT-Sicherheit als Pflichtfach haben. Immerhin hat rund ein Viertel der deutschen Universitäten inzwischen einen Lehrstuhl oder eine auf IT-Sicherheit spezialisierte Professur eingerichtet.

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