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NarrowBand IoT vernetzt Bienenstock und Imker

Viele Anwendungen im Internet der Dinge werden nur wenige Datenpakete senden, das aber über lange Zeit und vor allem regelmäßig. Für solche Szenarien eignen sich LPWA-Netze (Low Power Wide Area) wie NarrowBand IoT.

18.04.2017
Die IoT-Technologie des Bienenstocks soll Imkern dabei helfen, die Gesundheit ihrer Bienenvölker zeitnah im Blick zu behalten. (Quelle: beeand.me)

Die IoT-Technologie des Bienenstocks, den Timotheus Höttges auf dem Messerundgang am CeBIT-Eröffnungstag Angela Merkel vorstellte, stammt von dem Startup Bee and Me , das die Lösung gemeinsam mit der Deutschen Telekom entwickelt hat. Das System soll Imkern dabei helfen, die Gesundheit ihrer Bienenvölker zeitnah im Blick zu behalten. Wichtig ist das angesichts des Rückgangs an Bienenvölkern . Bereits in den 1990er Jahren drückte die Statistik in Deutschland unter die Millionenmarke, seit etwa zehn Jahren liegt die Zahl der Völker trotz aller Bemühungen unter 700.000. Ohne Bienen gäbe es nicht nur keinen Honig, auch Obst und Gemüse würden zu Luxusgütern, denn die Insekten bestäuben rund 80 % unserer Nutz- und Wildpflanzen.

Die Bee-and-Me-Lösung überträgt per schmalbandigem NB-IoT-Protokoll , das kaum Energie braucht und eine große Reichweite hat, die Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, außerdem das Gewicht des Bienenstocks und Informationen zur Aktivität der Bienen, was in der Gesamtschau einen Rückschluss auf den Gesundheitszustand erlaubt. Der Imker kann sich damit über sein Smartphone oder Tablet jederzeit ein Bild davon machen, wie es seinen Tieren geht.

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