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Fashiontech & Wearables

Intelligente Kleidung hält Laufsportler auf Trab

Nach Activity-Trackern, Fitness-Armändern und Sensoren in den Jogging-Schuhen kommen nun die Smart Clothes: Sportswear mit eingenähten digitalen Funktionen zur Selbstoptimierung.

17.02.2017
Intelligente Kleidung hält Laufsportler auf Trab. (Foto: Telekom Fashion Fusion)

Pulsmesser, Schrittzähler, Haltungssensoren – Analysesysteme in Form kleiner mobiler Tracking-Geräte sind längst vielfältig in Gebrauch. Laufsportler können das alles jetzt durch eine Hose ersetzen, in der die Sensoren schon eingenäht sind: Lumo Run Shorts , entwickelt von Lumo Bodytech, messen unter anderem Schrittlänge, Auftrittsdauer, Hüftrotation und Aufrichtung. Verbesserungsvorschläge wie "Reduziere die Vertikalbewegung!" erhält man beim Laufen direkt über Kopfhörer. Nach der Trainingseinheit sind die Messungen auf dem Smartphone nachlesbar, wie bei fast allen Smart-Clothing-Innovationen . Die zugehörige App schlägt ergänzend passende Übungen vor, die individuellen Lauffehlern entgegenwirken sollen. Die Lumo Run Shorts gibt es für Frauen auch in Form von Leggins.

Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) geht man einen Schritt weiter und experimentiert bereits mit sensorischem Gewebe . Dieses erfasst Körperbewegungen wesentlich präziser, indem es Formveränderungen im Stoff interpretiert, die durch die Muskelkontraktionen hervorgerufen werden. Aus solchem Gewebe geschneiderte Sportkleidung machte denn auch das Rennen beim diesjährigen Fashion-Future-Wettbewerb : Trainwear haben am DFKI drei junge Forscher entwickelt. Ihre intelligente Trainingskleidung misst Atmung, Muskelanspannung, Balance und Puls und gibt über eine Brille Rückmeldung zur Haltung und richtigen Ausführung.

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