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I moag koa Botnet!

Nicht nur für Bayern, die gern mal doppelt verneinen, sind Botnets eine Plage, auch an der Ostfalia, der Wolfenbütteler Hochschule für angewandte Wissenschaften, will man mit dem auf der CeBIT 2017 vorgestelltem Projekt "Bot-Watch" etwas gegen von Botnetzen infizierte Firmenrechner unternehmen.

19.03.2017
ostfalia-bot-watch

Botnets - wie ein gigantisches unsichtbares Myzel durchziehen sie das Internet. Von kriminellen Elementen manipulierte Rechner verbinden sich auf der ganzen Welt zu riesigen Netzwerken - ohne dass die betroffenen Besitzer etwas davon ahnen. Dieses Netz von infizierten Computern wird von so genannten Botmastern ferngesteuert und für ihre illegalen Machenschaften missbraucht. Inzwischen gehören Botnets zu den größten illegalen Geldquellen der Cyberkriminellen. Traut man den durchaus seriösen Schätzungen, sind weltweit bereits Rechner im dreistelligen Millionenbereich betroffen. Das größte bisher "enttarnte" Netz umfasste allein mehr als 30 Millionen Computer.

Für Unternehmen stellen Botnet-Infektionen ein besonders gravierendes Problem dar. Ziehen doch die Angreifer von betroffenen Systemen Nutzerdaten und unternehmenskritische Informationen nach einem standardisierten Vorgehen ab oder sie setzen Bots für DDOS-Attacken ein. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel will die Ostfalia Unternehmen nun ein Instrument an die Hand geben, mit dem sich Botnet-Infektionen auf Firmenrechnern effizient identifizieren lassen. Für das auf der CeBIT 2017 in Hannover erstmals vorgestellte Projekt Bot-Watch wurden Metriken entwickelt, die Ressourcen schonend im Unternehmen auf Basis von DNS-Daten ausgewertet werden können. Mittels maschinellen Lernens werden daraus dann Hinweise auf das Risiko von Botnetz-Infektionen ermittelt.

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