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Gesundheits-Apps sind auf dem Vormarsch

Sie zählen gelaufene Schritte und Kilometer, erinnern daran, Medikamente einzunehmen oder liefern Infos zu Fitnessthemen: Gesundheits-Apps liegen voll im Trend. Fast jeder zweite Smartphone-Nutzer setzt sie bereits ein.

17.05.2017
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Gesundheits-Apps sind auf dem Vormarsch (Foto: Bitkom)

Daten zur körperlichen Fitness, zum Gewicht oder zu gesundheitlichen Problemen gehören zu den intimsten persönlichen Informationen. Dennoch sind die meisten Smartphone-Nutzer bereit, solche Daten per App aufzeichnen zu lassen. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergab, setzen bereits 45 Prozent der Smartphone-User mindestens eine solche App ein, noch einmal so viele können sich vorstellen, das künftig zu tun. Nur jeder Zehnte der Befragten will Gesundheits-Apps eher nicht oder auf keinen Fall nutzen – ein Viertel davon aus Angst, dass die gespeicherten Daten in falsche Hände gelangen könnten.

Nicht zu Unrecht, denn Verbraucherschützer mahnen zum bedachten Umgang mit diesen Apps. Experten der Verbraucherzentrale NRW haben eine Reihe von Wearables und Fitness-Apps näher untersucht. Das Ergebnis : Die Mehrzahl der Apps sendet zahlreiche Informationen, darunter eben auch persönliche Gesundheitsdaten, an die Anbieter. Eine Kontrolle über die eigenen Daten bei der Wearable- und Fitness-App-Nutzung sei für Verbraucher kaum möglich, resümieren die Verbraucherschützer in ihrer Untersuchung.

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