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Fliegende Vogelscheuchen sollen Flugbetrieb sichern

Um den gefährlichen Vogelschlag im Umfeld von Flughäfen zu reduzieren, hat ein niederländisches Unternehmen eine Drohne entwickelt, die wie ein Raubvogel aussieht.

15.05.2017
Fliegende Vogelscheuchen sollen Flugbetrieb sichern (Foto: Clear Flight Solutions)

Ornithopter nennt man Fluggeräte, bei denen der Vortrieb durch Bewegungen der Flügel erzeugt wird. Die Idee zu solchen Flugzeugen ist sehr alt, bereits Leonardo da Vinci skizzierte einen solchen Ornithopter. Außer im Experimentalbau wurden jedoch nie flugfähige Modelle entwickelt.

Nun hat jedoch die niederländische Firma Clear Flight Solutions ihren „Robird“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Ornithopter-Drohne, die wie ein Greifvogel aussieht und auch so fliegt. Sie soll in den kommenden Wochen im Testbetrieb auf dem Flughafen der kanadischen Stadt Edmonton eingesetzt werden und dort die Vögel verscheuchen, um die Zahl der Kollisionen mit Flugzeugen zu verringern. Die Flughafenleitung hofft, dass andere Vögel den Robird für einen echten Greifvogel halten, der den Flughafen als sein Revier beansprucht, und daraufhin in andere Gegenden ausweichen.

Laut einem Bericht der Ulmer Südwestpresse sind es vor allem größere Vögel wie verschiedene Greifvogelarten, Gänse oder – je nach Lage des Flughafens – auch Wasservögel wie Möwen, die den Flugzeugen Probleme bereiten. Bislang versucht man hauptsächlich, sie mit optischen und akustischen Signalen zu verjagen.

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