Anzeige
CEBIT 2018
Wechseln zu:
Digitale Transformation

Der Modernisierungsdruck auf die Logistik wächst

Kleine Frachten, kaum Standzeiten und möglichst automatisierte Übergabepunkte: Die Traditionsunternehmen in der Logistik bekommen den Digitalisierungswandel heftig zu spüren – durch Wettbewerber aus der Platform Economy.

19.04.2017
Die Traditionsunternehmen in der Logistik bekommen den Digitalisierungswandel heftig zu spüren. (Foto: Shutterstock.com)

Damit sie die Vorteile der Digitalisierung nutzen können, bräuchten Logistikunternehmen die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Quick-Check-Umfrage der HSH Nordbank unter 22 deutschen Logistikern. Dass der Wandel zum vernetzten M2M-Transport vielfach nur schleppend vonstattengeht, liege aber auch daran, dass viele Firmen nicht genügend über staatliche Finanzierungs- und Förderprogramme Bescheid wüssten. Vielen Firmen sei außerdem der Umfang der nötigen Investitionen unklar.

Dabei ist der Digitalisierungsdruck gerade in dieser Branche deutlich spürbar: Startups und Plattformen wie catkin , die mit schnellen, automatisierten Prozessen Dienstleistungen kostengünstig und individualisiert anbieten und abwickeln können, drängen auf den Markt. Deshalb befürchtet bereits eine Mehrheit der befragten Unternehmen, digitale Spätstarter in ihren Reihen könnten bis 2025 vom Markt verschwunden sein. Den eigenen Digitalisierungsgrad bewertet rund die Hälfte der Unternehmen als "gut": Anwendungen wie Tracking in Echtzeit , digitale Auftragsbearbeitung, Cloud-Technologien und soziale Netzwerke sind bereits bei vielen im Einsatz. Dagegen sind RFID-, QR- oder Strichcodes sowie Sensoren zur Förder- und Sortiertechnik erst bei einer Minderheit in Gebrauch; auch Big-Data-Analysen setzen bislang nur wenige Logistiker ein.

Anzeige