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Der Drohnenmarkt nimmt Kurs aufs Business

Eine Prognose der Federal Aviation Administration zeigt, dass sich das Geschäft mit unbemannten Fluggeräten wohl bald von privaten Hobbyfliegern hin zu professionellen Anwendern drehen wird.

03.04.2017
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Total Non-Hobbyist (Commercial) Fleet (Grafik: FAA)

Die amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA hat Zahlen zum erwarteten Drohnenaufkommen in den USA veröffentlicht. Demnach soll es in diesem Jahr bei den Hobbydrohnen mit einem Gewicht zwischen 250 g und 25 kg noch ein starkes Wachstum geben, das die Zahl von derzeit 1,1 Millionen auf 2,15 Millionen steigen lässt. Doch die FAA erwartet, dass das Interesse an den Fluggeräten in den kommenden Jahren nachlässt und die Zahl der Neuanschaffungen Jahr für Jahr deutlich zurückgeht. Nach Schätzungen der Behörde werden bis Ende 2021 rund 3,55 Millionen privat genutzte Drohnen in den USA verkauft.

Förmlich explodieren soll hingegen die Zahl der kommerziell genutzten Drohnen. Bis Ende 2016 waren gerade einmal 42.000 solcher Fluggeräte im Einsatz. 2017 soll sich diese Zahl auf 108.000 bereits mehr als verdoppeln, bis 2021 rechnet die FAA mit einer Verzehnfachung auf dann 422.000 Stück. Aktuell werden die Business-Drohnen der Behörde zufolge in den USA vor allem für Luftaufnahmen eingesetzt, außerdem bei Bauprojekten und Inspektionen, in der Immobilien- und der Landwirtschaft. Laut FAA werden dabei in 95 % der Fälle die gleichen Modelle verwendet, die auch private Anwender benutzen.

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