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Automotive & Mobility

Automobiler Darwinismus

Das ACM-Projekt präsentiert auf der CeBIT 2017 in Hannover das erste fertige Showcar vom "CITY eTAXI", einem rein elektrisch angetriebenen Leichtfahrzeug für die Stadt, das zukünftig aber mehr sein soll als nur ein weiteres Elektroauto.

17.02.2017

Auch wenn seit jeher Fahrzeugklassen für bestimmte Einsatzzwecke entwickelt wurden, zum Beispiel Geländefahrzeuge, Sportwagen oder auch das klassische Londoner Taxi, so steckt doch in so gut wie jedem Automobil ein Generalist. Mit einem Smart lässt sich ebenso eine Fernreise unternehmen, wie man mit einem Hummer zum nächsten Briefkasten fahren kann. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität könnte sich jetzt aber eine signifikante Diversifizierung etablieren. Das aktuelle Reichweiten-Problem akkubetriebener Kraftfahrzeuge wird fast zwangsläufig zu einer Gattung reiner Nahverkehrs-Transportmittel führen, bei denen große Reichweiten keine Rolle spielen, die aber auf die Gegebenheiten eines urbanen Umfelds perfekt ausgerichtet sind. Genau diesen Ansatz verfolgt auch das ACM-Konzept (Adaptive City Mobility) mit dem "CITY eTAXI", welches das Green City Projekt auf der CeBIT 2017 in Hannover vorstellt.

Das ACM-Projekt wird unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert, mit dem Ziel, Elektromobilität "wettbewerbsfähig, ressourcenschonend und umweltfreundlich zu gestalten". Vorläufiges Ergebnis dieser Entwicklung ist das "CITY eTAXI", ein rein elektrisch betriebenes Leichtfahrzeug auf vier Rädern (550 Kilogramm, Klasse L7e) für die ausschließlich urbane Nutzung. Von dem ersten fahrfertigen Showcar können sich vor allem die Besucher in Hannover ein Bild machen, aber noch im Laufe des Jahres 2017 soll ein Praxistest auf öffentlichen Straßen starten. Das optisch ansprechend gestylte Elektroauto verfügt über drei Sitzplätze, von denen die zwei hinteren ausgebaut werden können, um einem Stauraum mit 360 Liter Fassungsvermögen Platz zu machen. Das "CITY eTAXI" erreicht eine für die Stadt mehr als ausreichende Höchstgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern. Insgesamt sechs Akkumodule sorgen für eine Reichweite von 120 bis 160 Kilometern. Die Ladedauer beträgt an einer Schnellladestation zirka drei, an der heimischen Steckdose zirka sechs Stunden. Für die Zukunft sieht ACM in dem Konzept die Basis eines umfassenden Elektromobilitätssystems, zu dem E-Autos mit Batteriewechselsystem ebenso gehören wie Akkuwechselstationen, Betreiber, Energieversorger und Endnutzer.

Adaptive City Mobility auf der CeBIT

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