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Afrika will mehr vom eigenen Mobile-Markt

725 Millionen Smartphone-Kunden in Afrika erwartet GSMA Intelligence bis 2020. Die enorm steilen Wachstumsraten wollen die Länder vor Ort nicht ganz dem Import überlassen.

11.01.2017
Afrika will mehr vom eigenen Mobile-Markt (Foto: VMK)

Das südafrikanische Startup ONYX Connect wird ab dem Frühjahr 2017 Smartphones und Tablets im eigenen Land produzieren. Bislang importiert die Firma die Geräte komplett aus China. Im kommenden Jahr will sie zwar noch das elektronische Innenleben von dort beziehen, das Design der Hüllen und auch die Produktion sollen jedoch in Afrika erfolgen. Die afrikanischen Smartphones werden mit einer Kamera und 1 GByte Speicher ausgerüstet sein, Android als Betriebssystem verwenden und sollen rund 30 US-Dollar kosten. Mittelfristig will ONYX eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung aufbauen, die an neuen Modellen arbeiten soll.

Die Absatzaussichten auf dem nach Asien zweitgrößten Mobiltelefonmarkt der Welt haben im vergangenen Jahr bereits die kongolesische Firma VMK dazu bewogen, eine eigene Tablet-, Handy- und Smartphone-Reihe mit dem Namen Elikia anzukündigen. Schon 2012 hatte das Unternehmen ein Tablet vorgestellt, das jedoch aus chinesischer Produktion stammte und lediglich mit dem eigenen Logo versehen worden war. Doch zumindest auf der Website sind nun erste Elikia-Modelle zu sehen. Erhältlich sind die Geräte derzeit offenbar nur in zwei Geschäften im Kongo und an der Elfenbeinküste, weitere Vertriebspartner werden gesucht.

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