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CeBIT 2017, 20. - 24. März

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Internet der Dinge

Mein Auto, vernetzter als ich

Das smarte Auto lässt sich bequem vom Sofa aus bedienen: Mit Smartphone oder Tablet stellt der Fahrer Klimaanlage oder Heizung ein und überprüft den Batteriestatus.

Stellen Sie sich vor, es ist Winter. 7 Uhr morgens. Minus 20 Grad Celsius. Ihr Auto steht vor dem Haus - und ist bereits mollig warm. Denn: Das Fahrzeug denkt mit und hat rechtzeitig die Heizung eingeschaltet. Klingt nach Zukunftsmusik? Nicht in Norwegen. Dort arbeitet das Unternehmen Telenor Connexion mit Automobilherstellern zusammen und hat genau dafür eine App entwickelt.

Cloud Connect, die Lösung des schwedischen Telekommunikationsanbieters, verbindet Menschen, Prozesse und Daten miteinander. So wandelt sich das reine Produkt zur Dienstleistung – und genau darin sieht Telenor Connexion den Schlüssel zum Erfolg. "Der digitale Wandel macht heute vor keinem Bereich unseres Lebens mehr Halt", weiß René Büst , Senior Analyst beim IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research. Für Diabetiker entwickelte Telenor beispielsweise zusammen mit Telcare ein mobiles Blutzuckermessgerät, das die gemessenen Werte direkt per App an den behandelnden Arzt und bei Kindern zusätzlich an die Eltern sendet. Diese sind beruhigt zu wissen, dass ihr Kind regelmäßig seine Blutzuckerwerte misst. Und der Arzt kann, falls nötig, sofort handeln.

Das schnellste Auto der Welt wird smart

Um den schwedischen Sportwagen Koenigsegg Car noch smarter zu gestalten, hat Telenor ihn mit einer vernetzten Business-Lösung ausgestattet: Über eine App erhalten die Autobesitzer direkten Zugriff auf Daten wie Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeiten sowie Rundenzeiten. Selbst dann, wenn das Koenigsegg Car geparkt und der Motor ausgeschaltet ist. Was für die Fahrer einen Zusatznutzen darstellt, liefert dem Hersteller wichtige Informationen, auf deren Grundlage er die Fahrzeugleistung kontinuierlich verbessern kann.

Vielleicht arbeitet auch die deutsche Automobilindustrie bald mit Telenor Connexion an einer App, wie sie in Norwegen bereits serienmäßig erhältlich ist. Dann müsste niemand mehr auf der Suche nach seinem Auto durch fremde Städte irren, weil die Tracking-Funktion das Fahrzeug orten könnte. Ein Kleinwagen etwa verwandelt sich so zwar nicht in ein Koenigsegg Car, verschafft dem Fahrer jedoch mehr Komfort und Sicherheit.

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