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Zwei Wörter aus dem Vokabular streichen und Erfolg haben

Die Wortwahl ist verantwortlich dafür, wie Andere Sie wahrnehmen. Wie wichtig die richtige Wortwahl ist, erklärt ein Professor. Streiche zwei Wörter und habe Erfolg

22.02.2016 Jörn Brien
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Stanford-Professor Bernard Roth. (Foto: Klean Denmark / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

Stanford-Professor erklärt: Erfolgreicher mit dem richtigen Vokabular

Die richtige Wortwahl kann Menschen erfolgreicher machen . Schon der Austausch einzelner Wörter macht dabei den Unterschied. Davon ist zumindest Bernard Roth, Professor des Ingenieurswesens an der Stanford-University und Gründer des Hasso-Plattner-Instituts für Design in Stanford, überzeugt. In seinem Buch "The Achievement Habit: Stop Wishing, Start Doing, and Take Command of Your Life" erklärt Roth, wie das Gehirn oft die besten Vorsätze sabotiert – und was man dagegen unternehmen kann.

Das Gehirn lässt sich demnach mit der richtigen Wortwahl quasi überlisten. Roth ist überzeugt davon, dass Menschen, die die folgenden linguistischen Tricks anwenden, auf Dauer erfolgreicher sind und eher ihre selbst gestellten Ziele erreichen.

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(Bild: HarperBusiness)

Erfolgreicher durch Worte: Tausche "aber" durch "und"

Einen Satz wie "Ich würde gern ins Kino gehen, aber ich muss noch arbeiten" sollte man Roth zufolge durch diesen ersetzen: "Ich würde gern ins Kino gehen, und ich muss noch arbeiten". Die Verwendung des Wortes "aber" erzeuge bei einem selbst einen Konflikt, den es eigentlich gar nicht gebe, meint Roth. Schließlich ließe sich sicher eine Lösung finden, wie man beides verbinden könne.

Das Gehirn werde durch die Verwendung des Wortes "und" dazu angeregt, beide Satzinhalte zu verbinden, etwa durch das Anschauen eines kürzeren Films oder das Delegieren eines Teils der Arbeit.

Statt "müssen" lieber "wollen" sagen und denken

Ebenfalls einleuchtend ist der zweite Tipp des Stanford-Professors – in Form einer einfachen Übung: Jedes Mal, wenn man in Gedanken sagt "Ich muss ..." wird das "müssen" durch "wollen" ersetzt und damit zu "Ich will ...". Man realisiert dann, dass man sich ausgewählt hat, was man in seinem Leben tut – selbst eher unangenehme Dinge.

Beide Ratschläge gehören übrigens zu den Schlüsselkomponenten der "Design-Thinking" genannten Strategie, die Roth vertritt. Demnach kann man sein automatisches Denken herausfordern und die Dinge so sehen, wie sie sind. In der Konsequenz werden Probleme nicht mehr als so unlösbar angesehen, wie sie einem ursprünglich erschienen.

Die absoluten Experten in Sachen Design-Thinking kommen vom Hasso-Plattner-Institut. Das HPI präsentiert sich auf der CeBIT in der Halle 6 im Themenfeld Research & Innovation.

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