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Zukunftssichere Speichersysteme werden bevorzugt

Finanzchefs bevorzugen zukunftsorientierte Speicherlösungen, die für eine schnelle und schwer kalkulierbare Zunahme von Datenmengen ausgelegt sind und deren Kapazität sich auf einfache Weise erweitern lässt. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie von Fujitsu.

29.09.2017 Quelle: funkschau Natalie Ziebolz
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Eine Studie unter Finanzverantwortlichen kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) ergab, dass sich die Anforderungen an die Storage-Infrastruktur der KMU in den kommenden vier Jahren verdoppeln wird. Diese Entwicklung bereitet 76 Prozent der Fachleuten Sorgen. Sie befürchten, dass durch die drastische und schwer abzuschätzende Zunahme der Informationsmengen die Kosten für das Speichern und Verwalten der Datenbestände deutlich steigen.

Von den mehr als 180 Chief Financial Officers (CFOs), die an der Umfrage teilnahmen, betrachten 59 Prozent Technologie als wichtigen Faktor, um die Effizienz von Geschäftsabläufen im Rahmen der digitalen Transformation sicherzustellen. Für mehr als ein Viertel der Befragten (28 Prozent) ist der Einsatz innovativer Technologien, etwa im Bereich Storage und Datenmanagement, ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Für die Finanzverantwortlichen spielen zudem Punkte wie die Verfügbarkeit und der Schutz von Daten sowie die Datensicherheit eine zentrale Rolle, auch unter dem Aspekt Risikominimierung.

"Die Resultate unserer Studie bestätigen nachhaltig, dass Sicherheit und ein effektiver Schutz der Daten zentrale Punkte sind, wenn Unternehmen ihre Storage-Umgebung modernisieren", erklärt Olivier Delachapelle, Head of Category Management Data Center EMEIA bei Fujitsu. Für 90 Prozent der Finanzverantwortlichen spiele zudem die Zukunftsfähigkeit solcher Lösungen eine wichtige Rolle.

Datenwachstum als Kostenfaktor

Mit Sorge betrachten CFOs jedoch die möglichen finanziellen Folgen einer unerwartet schnellen Zunahme des Datenvolumens in ihren Unternehmen. Eine Konsequenz ist, dass zusätzliche Speicherkapazitäten angeschafft werden müssen, eine weitere, dass die Kosten für das Datenmanagement deutlich steigen. Interessanterweise sind sich die Finanzchefs sehr wohl über die Herausforderungen im Klaren, die vor diesem Hintergrund mit dem Einsatz herkömmlicher Speicherlösungen mit Festplatten und Tapes verbunden sind. Sie fürchten insbesondere folgende Effekte:

  • Vorhandene Storage-Systeme können nicht mehr um zusätzliche Kapazitäten erweitert werden. Die Folge: Es müssen umgehend neue Lösungen angeschafft werden.
  • Speicherlösungen müssen vor Ablauf ihres Lebenszyklus ersetzt werden.
  • Die Abhängigkeit von hoch qualifizierten IT-Mitarbeitern nimmt zu.
  • Der Aufwand steigt, um die Qualifikation dieser Mitarbeiter sicherzustellen.

Neue Anforderungen an Storage-Systeme

Diese Entwicklungen und neuen Herausforderungen machen es aus Sicht der Finanzchefs erforderlich, neue Storage-Technologien zum Zuge kommen zu lassen. Als besonders wichtig stufen sie drei Faktoren ein: Der erste ist ein hoher Automatisierungsgrad, der manuelle Eingriffe durch IT-Mitarbeiter weitgehend überflüssig macht. Dies reduziert sowohl Kosten als auch Risiken. Der zweite Punkt ist die Möglichkeit, die Speicherkapazitäten nach Bedarf zu erweitern – ohne dass dazu das Storage-System ausgetauscht werden muss. Dies ist für zwei Drittel der Befragten ein wichtiger Faktor. Die dritte Anforderung betrifft die Flexibilität einer Storage-Lösung. Sie ist aus Sicht der CFOs die Voraussetzung dafür, dass solche Lösungen für eine starke und schwer einzuschätzende Zunahme von Datenbeständen gerüstet sind.

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