ERP & HR Solutions

Wer darf rein, wer nicht?

Einer für Hard-, einer für Software: Die Firmen PCS Systemtechnik und tisoware entwickeln gemeinsam Systeme zur Zutrittskontrolle und Betriebsdatenerfassung.

27.01.2016
Wer darf rein, wer nicht - News

Das Thema Zutrittskontrolle berührt jedes Unternehmen. Nicht nur gegen Cyberkriminalität und -spionage müssen immer ausgefeiltere Maßnahmen ergriffen werden. Auch die Bedrohung durch Sabotage, Einbruch oder gar Terrorismus wächst. Entsprechend entwickelt sich das Zutrittsmanagement weiter: Biometrische Komponenten ergänzen die klassische Ausweiskontrolle. Schnittstellen zur Videoüberwachung oder zur Einbruchmeldeanlage entstehen.

Auf der CeBIT werden neue Lösungen für die Zutrittskontrolle u.a. von PCS und tisoware präsentiert. Im Bereich ERP & HR der Halle 5 haben beide Firmen ihre eigene Präsenz. Doch sie sind durch eine fast 15-jährige Zusammenarbeit verbunden: Der Münchner Hardware-Spezialist PCS entwickelt und produziert anwender-, design- und zukunftsorientierte Terminals für Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, BDE/MDE und POI unter dem Markennamen INTUS. Die Reutlinger tisoware sorgt für die passende Software: Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung, MES, Workflow und Zutrittskontrolle sind einige Schwerpunkte im breiten Portfolio des Software-Spezialisten.

Ein Beispiel für die Kooperation zwischen PCS und tisoware ist das neue Kinderwunschzentrum an der Oper in München: Die Praxisklinik betreibt moderne Reproduktionsmedizin. PCS und tisoware sorgen mit Hightech-Zutrittskontrolle und effizienter Zeiterfassung für ein sicheres und gut organisiertes Umfeld. "Es muss sicher sein, dass nur autorisierte Personen zu den sensiblen Praxis-, OP- und Laborbereichen Zutritt haben", erklärt Dr. med. Jörg Puchta, Gesellschafter des Kinderwunschzentrums an der Oper. "Wir tragen da eine sehr hohe Verantwortung, die wir auch in der Zusammenarbeit mit Sicherheitsspezialisten erwarten", so der Mediziner.

Rund 30 Mitarbeiter arbeiten für die Klinik, darunter 21 Festangestellte, aber auch freie Mitarbeiter wie Anästhesisten oder der Reinigungsdienst. An insgesamt 30 Türen sorgen INTUS 600 FP Terminals von PCS für einen kontrollierten Zutritt. Dabei brauchen die Mitarbeiter keinen Ausweis, um in ihre Büros, Behandlungszimmer oder Labors zu gelangen. Das Auflegen eines Fingers auf den Scanner des Fingerprintlesers genügt für eine zuverlässige Identifikation. Die biometrischen Identifikationstemplates, also der digitale Fingerabdruck, sind hierzu auf einem zentralen Server hinterlegt und gespeichert.

"Neben höchster Sicherheit sind flexible Lösungen wichtig", sagt Thea Melder, verantwortlich für das Praxis- und Qualitätsmanagement der Klinik. "Die neue Zutrittskontrolle ermöglicht uns, temporäre Zugangsberechtigungen zu erteilen." Zudem erlaube die neue Zeitwirtschaftslösung von PCS und tisoware, unterschiedliche Vertragsmodalitäten sowie Arbeitszeitmodelle abzubilden und zu managen.

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