Artificial Intelligence

Watson bringt dem SOC das Denken bei

CeBIT-Besucher dürfen bei IBM das "Allerheiligste" jeder IT-Abteilung betreten: das Sicherheitszentrum SOC. Simuliert werden dort Cyber-Angriffe, wie sie täglich zu Tausenden bei Unternehmen erfolgen und wie sie dank Watson abgewehrt werden. Das kognitive System versteht nicht nur die natürliche Sprache, sondern kann große Datenmengen in Echtzeit auswerten, Muster und Anomalien erkennen und daraus Abwehrstrategien entwickeln.

06.03.2017 Quelle: IBM Sponsored Post by IBM

IBM | Halle 2 | Stand A10

IBM Cyber Security X-Force Command Center Cambridge, MA (John Mottern/Feature Photo Service for IBM)
IBM Cyber Security X-Force Command Center Cambridge, MA (John Mottern/Feature Photo Service for IBM)

Vorhang auf für eine Welt, die sonst nur hinter verschlossenen Türen agiert. Fremde, spähende Blicke scheut es wie der Teufel das Weihwasser – das Security Operations Center, kurz SOC genannt.

Auf der CeBIT führt IBM die Besucher in ein Sicherheitszentrum, das in einer Virtual-Reality-Umgebung eingebettet ist. Die digitale Trutzburg ist ausgestattet mit kognitiven Security-Lösungen, die Interessierten zeigen, wie nachgestellte Cyber-Attacken in nahezu Echtzeit identifiziert und bekämpft werden.

IBM macht deutlich, dass ein SOC nie Pause hat. Rund um die Uhr muss es gegen Attacken gewappnet sein – nicht einmal der Sonntag ist den Cyber-Kriminellen heilig. Täglich, so eine IBM Analyse, registriert ein SOC im Schnitt mehr als 200.000 sicherheitsrelevante Ereignisse. In den nächsten fünf Jahren soll sich diese Zahl sogar noch verdoppeln. Wer hier nicht auf kognitive Systeme setzt, wird sich bei der IT-Sicherheit schwertun.

Stets einen Schritt voraus

IBM bündelt seine intelligente Cyber-Abwehr unter dem Titel "Watson for Cyber Security". Dahinter stecken Systeme, die Angriffe nicht nur abwehren und Sicherheitslücken aufdecken, sondern komplett in die Welt der Cyber-Kriminalität eintauchen. Mit Watson können Sicherheitslösungen wie Angreifer denken, deren Motivationen verstehen und ihr Vorgehen durchschauen. Dadurch lassen sich Gefahren frühzeitig erkennen und entschärfen. Für sein Sicherheitstraining wird Watson mit dem weltweit verfügbaren Security-Wissen geimpft: Das kognitive Computersystem kann monatlich bis zu 15.000 Sicherheitsdokumente erfassen und analysieren. Dazu gehören auch die Berichte der IBM X-Force-Teams, die das geballte Know-how zu über acht Millionen Spam- und Phishing-Attacken und mehr als 100.000 dokumentierten Systemschwachstellen umfassen.

Mehr als 40 Kunden nutzen bereits Watson für ihre Sicherheitsstrategie. Im Gegensatz zu bisherigen Systemen beherrscht Watson die natürliche Sprache, die den Austausch mit IT-Mitarbeitern ermöglicht. Hierfür hat IBM das Forschungsprojekt Havyn ins Leben gerufen, das dem SOC eine Stimme verleiht. Havyn nutzt Watson-Technologie, um auf gesprochene Befehle und Nachrichten zu reagieren.

Nach dem Blick ins Sicherheitszentrum ist klar: Watson bringt dem SOC das Denken bei, um Cyber-Angreifern stets einen Schritt voraus zu sein. Und die IT-Sicherheit ist das Fundament für die digitale Transformation im kognitiven Zeitalter. Mit einem sicheren Gefühl verlassen wir den IBM Stand und freuen uns schon auf den nächsten Besuch: Denn bei dem heben wir mit einem Quadrocopter ab, um uns eine Welt anzuschauen, die uns seit Kindertagen wohlvertraut ist.

Wer mehr über die grenzenlose Welt von IBM Watson erfahren möchte, kann hier einen Termin vereinbaren.

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