Big Data & Business Intelligence

Warum Daten den Unterschied machen

Unternehmen unterscheiden sich voneinander – in ihren Daten. Diejenigen, die das erkannt haben und entsprechend nutzen, sind im Markt wesentlich erfolgreicher als andere.

26.02.2016

Bei Unternehmen, die wir als "Digital Natives" bezeichnen – wie etwa Google, Uber und AirBnB – lässt sich vor allem eines beobachten: Ihre Geschäftsmodelle basieren allein auf Daten. Traditionelle Unternehmen hingegen fangen gerade erst damit an, ernsthaft über diese nachzudenken. Doch worin genau liegt der Unterschied im Umgang mit den wertvollen Informationen und weshalb lohnt sich die Mühe?

Erfolgsformel: Daten als Asset

Im Vergleich zu klassischen Unternehmen zeichnen sich Digital Natives durch eine datengetriebene Mentalität aus. Sie verstehen Daten als "Asset", als ihr Kapital, – und das ist der größte Unterschied zum klassischen Unternehmertum. Sie investieren in die Kompetenz, diese sicher und strategisch zu verwalten. Durch die Bündelung, Optimierung und den richtigen Einsatz erhalten sie wiederum hochwertige Informationen, mit denen sich Entwicklungen vorhersehen und Umsätze steigern lassen.

Was einen effektiven Umgang mit Firmendaten häufig erschwert, ist eine kulturelle Diskrepanz zwischen Fachabteilungen und IT: Oft ist die IT nicht im Bilde darüber, was in den Fachabteilungen vor sich geht. So kann sie aber auch keine übergreifenden Zusammenhänge herstellen – die wiederum nützliche Erkenntnisse bringen. Um an hochwertige Daten zu gelangen, ist daher ein ganzheitlicher Ansatz der richtige Weg.

Den Kunden kennen

Insbesondere bei der Nutzung kundenzentrierter Anwendungen zeigt sich der Vorteil. Denn eine Anwendung ist immer nur so gut, wie die Informationen, die sie verarbeitet und analysiert. Um die Customer Journey zu verstehen und die Art, auf die Kunden mit dem Unternehmen interagieren, benötigt man hervorragende Kundendaten. Unternehmer müssen wissen, was ihre Kunden bewegt, und ihnen Hilfe dann anbieten, wenn sie benötigt wird. Auch die Beziehungen der Kunden untereinander – sei es innerhalb und außerhalb eines Haushalts, in Geschäftsbeziehungen oder als sogenannte Influencer – sagen viel über künftige Bedürfnisse aus.

Kundendaten effektiv verwalten

Dreh- und Angelpunkt einer Datenmanagement-Strategie sollte der Kunde sein. Wenn man die entsprechenden Informationen sicher und strategisch integriert und verwaltet, vermeidet man Datensilos und die Qualität der Kundeninformation wächst. Die veredelten Datensätze wiederum verbessern Schlüssel-Anwendungen, die Mitarbeiter nutzen – etwa im Kundenservice. Dasselbe gilt für das Händlermanagement. Mit Hilfe von Händlerdaten und ihren Standorten lassen sich Empfehlungen aussprechen, die optimal auf Kundenansprüche und -standort passen.

Datenexplosion als Herausforderung

Daten verändern also den Markt. Doch das Gros der Unternehmen ist für die damit verbundene Informationsflut noch nicht bereit. Um Lösungen zu entwickeln, benötigen sie sehr viel Zeit und Geld. Das hält sie zudem davon ab, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Doch der Trend wird immer wichtiger – und die Suche hat sich längst von der IT in die Chefetage verlagert. Das ist auch der Grund, weshalb datenzentrierte Lösungen so erfolgreich sind. Denn die Anwendungen sind letztlich nur so gut, wie die Daten, durch die sie gespeist werden.

Wenn auch Sie das volle Potenzial Ihrer Daten erschließen wollen, besuchen Sie uns auf der CeBIT in Halle 5 am Stand B36. Wir beraten Sie gern zu unseren effektiven Software-Lösungen, die mithilfe Ihrer Daten sicher und zuverlässig für präzisere Erkenntnisse und effektivere Entscheidungen sorgen.

Über den Autor Dirk Häußermann

Dirk Häußermann

Dirk Häußermann ist Geschäftsführer EMEA Central bei Informatica.

Seit Juli 2013 verantwortet er das operative Geschäft von Informatica EMEA Central Europe in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dirk Häußermann ist seit vielen Jahren auf Executive-Ebene in der IT-Branche tätig, davon lange Zeit bei IBM Deutschland. Zuletzt war er Vorstandsmitglied bei der Heiler Software AG.

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