Virtual Reality

VR-Entwickler liebäugeln mit Eyetracking

Das Auge selbst ist die erste, beste und intuitivste Interaktionsschnittstelle zwischen dem Menschen und virtuellen Welten. Entsprechend gefragt sind derzeit Eyetracking-Technologien.

19.01.2017
Virtual Reality Brille
VR-Entwickler liebäugeln mit Eyetracking (Foto: Deutsche Messe AG)

Zwei Monate, nachdem Google das Eyetracking-Startup Eyefluence gekauft hatte, zog Facebooks Tochterfirma Oculus VR Ende 2016 mit der Übernahme von The Eye Tribe nach. Die Investitionen könnten Virtual-Reality-Anwendungen einen zusätzlichen Schub verleihen. Das dänische Startup mit 16 Mitarbeitern hielt sich zwar bei der Verkündung der Übernahm e mit ausführlichen Äußerungen zurück. Es ist aber wahrscheinlich, dass Facebook plant, seine VR-Brille Oculus Rift künftig mit der Eyetracking-Technologie auszustatten.

Bei den Anwendungsmöglichkeiten sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt. So ist beispielsweise eine augengesteuerte Navigation in verschiedensten Anwendungen ebenso denkbar wie eine Sicherheitsprüfung der Identität. Bei der Übernahme von Eyefluence dagegen bleibt abzuwarten, was Google daraus macht. Schließlich hat das Unternehmen gerade erst sein VR-Headset Daydream View auf den Markt gebracht. 2017 könnte die Technologie, die weiterhin auf der Suche nach dem perfekten Use Case ist, ihren Durchbruch feiern, da weitere namhafte Anbieter derzeit fast im Wochentakt entsprechende Übernahmen, Investitionen oder neue VR-Lösungen ankündigen.

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