Augmented & Virtual Reality

VR-Brillen sind paradox

Virtual Reality-Brillen machen sich gerade daran, den Markt zu erobern. Doch wer sind ihre Nutzer, und wie gehen diese mit der Technik um? Eine neue Studie klärt auf.

22.09.2017
Quelle: Ericsson
Nutzer von VR-Brillen laut einer Studie (Grafik: Ericsson)

Für die umfangreiche Analyse im Auftrag der schwedischen Firma Ericsson Ventures wurden 9.200 Personen in Europa, Asien und den USA nach ihrer Meinung zur Zukunft von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) befragt; hinzu kamen Labortests mit einer aktuellen VR-Brille. Bei der Auswertung der Studie stießen die Forscher auf drei Widersprüche:

  • Paradox der Mobilität: Zwar kann man in der virtuellen Realität problemlos an jeden Ort der Welt reisen, in der realen Welt ist die Mobilität durch die Brillen jedoch stark eingeschränkt.
  • Paradox der Isolation: Eine Virtual Reality ermöglicht den Kontakt zu Menschen in der ganzen Welt, behindert jedoch den Kontakt zur realen Welt und isoliert den Nutzer.
  • Paradox der Integration: Es wurde bereits in einer Studie von Facebook beschrieben. Demnach interessieren sich vor allem solche Menschen für VR, die den Kontakt zu ihren Mitmenschen eher meiden.

Ericsson prüft aktuell ein stärkeres Engagement im VR-Markt und sieht sich durch die Studie in seiner vorsichtig positiven Einschätzung bestätigt. Nach Meinung der Schweden wird es aber noch einige Jahre dauern, bis sich die VR und AR am Markt durchsetzen; vor allem die AR-Technik sei noch nicht komplett ausgereift.

Augmented & Virtual Reality Hardware & DevicesMobile SolutionsFashiontech & Wearables RSS Feed abonnieren