Augmented & Virtual Reality

VR-Add-on simuliert Wind und Wetter

Damit virtuelle Welten nicht reine Ansichtssache bleiben, sondern mehrere Sinne mit einbeziehen und noch realistischer wirken, arbeiten Wissenschaftler an zusätzlichen Luft- und Temperatureffekten

24.02.2017
VR-Brille

Forscher der National University of Singapore (NUS) haben ein System von Aufsteckmodulen für VR-Brillen entwickelt, mit deren Hilfe die Träger simulierte Wetterbedingungen wahrnehmen können. Bewegt sich der Nutzer etwa durch eine virtuelle Wüstenlandschaft, bekommt er auch die Hitze der sengenden Sonne zu spüren.

"Wenn es darum geht, die echte Welt zu ersetzen, sind optische Eindrücke und akustische Wahrnehmungen am leichtesten zu simulieren. Die Simulation von anderen menschlichen Sinnen ist aber schon wesentlich schwieriger", zitiert der NewScientist NUS-Projektleiter Nimesha Ranasinghe vom Department of Electrical and Computer Engineering. Mit Ambiotherm habe man nun aber einen interessanten Weg gefunden, auch diese Herausforderung auf einfache und möglichst praktische Weise zu lösen. Ambiotherm besteht bislang aus zwei Komponenten: einem Windmodul aus zwei Ventilatoren, die auf das Gesicht des Nutzers gerichtet sind, und einem Temperaturmodul, das der Nutzer am Nacken trägt. Das lasse sich einfach auf die gängigen VR-Headsets montieren. Als nächste Komponenten stehen Gerüche und Vibrationen auf dem Plan.

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