Communication & Networks

Vom Analogtelefon zum Alleskönner

ISDN war gestern. In Halle 12 bieten Anbieter wie sipgate oder Microsoft konkrete Umstiegshilfe auf All-IP und UCC an.

17.02.2017
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Bis Ende 2018 sollen die letzten noch bestehenden ISDN-Anschlüsse deutscher Telekommunikationsanbieter abgeschaltet werden. Wer heute noch eine analoge Telefonanlage betreibt – und das sind auch unter Geschäftskunden viele –, ist jetzt gezwungen auf IP umzustellen. Unternehmen aller Größen und Branchen denken aktuell über Systeme nach, die die Kommunikationsgewohnheiten ihrer Kunden und Mitarbeiter berücksichtigen, Konferenzen ermöglichen und mobile Devices einbeziehen. VoIP, Sip-Trunking und All-IP sind deshalb wichtige Stichworte der CeBIT 2017. Speziell der Bereich Communication & Networks der Halle 12 thematisiert die sichere Verbindung von Smartphones, Tischtelefonen und Computern mit TK-Anlagen, Datenbanken und der Cloud.

Am Stand (D54) des Düsseldorfer Telefonieanbieters und VoIP-Pioniers sipgate dreht sich 2017 alles um die Telefonie-Lösung sipgate team. Mit kompletter Mobilfunkintegration können alle Vorteile der Telefonanlage auch unterwegs genutzt werden. Das Funktionsspektrum umfasst Standards wie Weiterleitung, Parallelruf oder IVR, aber auch Außergewöhnliches wie eine intelligente Voicemail, die Abschriften per E-Mail versendet. „Besucher erwartet eine individuelle Beratung zu den Themen Telefonanlage in der Cloud und Mobilfunkintegration“, verspricht sipgate. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen die Vorteile einer virtuellen Telefonanlage erkennen und Ängste vor dem Umstieg von ISDN auf eine Telefonanlage in der Cloud abbauen.

Ein Microsoft-Partnerstand in Halle 12 widmet sich speziell dem Thema Unified Communications. Dabei steht Skype for Business (SfB) im Mittelpunkt, eine universelle Kollaborationsplattform von Microsoft mit unterschiedlichen Kommunikationskanälen für Sprache, Chat und Videokonferenzen. SfB bietet die Möglichkeit, Daten im Team zu teilen und Bildschirmpräsentationen vorzuführen. Tief in Office 365 integriert, ist auch die nahtlose Arbeit zwischen Office-Anwendungen und den Kommunikationsangeboten von Skype for Business sowie den Produktivitäts-Apps von Microsoft möglich. "Über die Einbindung mobiler Geräte (Smartphones und Tablets) knüpft SfB nahtlos an die Kommunikationsgewohnheiten junger Menschen an, die Skype schon lange und selbstverständlich nutzen", erklärt Microsoft.

Bis zu 250 Personen können mit Skype for Business an Online-Meetings teilnehmen – selbst dann, wenn einzelne Teilnehmer die Anwendung nicht nutzen; Telefon und Internetverbindung reichen. Aus SfB heraus lassen sich während eines Chats Dokumente versenden. Zudem hat Microsoft im November die chatbasierte Arbeitsplatzlösung Office Teams vorgestellt, die Menschen, Konversationen und Inhalte aus Arbeitsgruppen sowie eine Vielzahl von Anwendungen an einem zentralen Ort zusammenführt. Office Teams integriert Anwendungen wie SharePoint, Skype for Business, Groups oder OneDrive. Als Plattformanwendung bietet Office Teams aber auch Schnittstellen für die Integration von 3rd- Party-Apps.

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