Internet of Things

Vodafone ortet vermisste Haustiere

Wer kennt sie nicht, die Vermisstenmeldungen an Baumstämmen, Laternenpfählen und Hausmauern: Jedes Jahr verschwinden in Deutschland mehrere hunderttausend Haustiere spurlos. Vodafone kommt jetzt mit einem eigenen Ortungsdienst auf den Markt.

24.11.2017
Quelle: Vodafone
Quelle: Vodafone

Mancher mag sich so ein Tool für den Partner oder den Nachwuchs wünschen, doch nur bei Haustieren ist es erlaubt, sie ungefragt zu tracken. Schließlich zählen Hund und Katz rein rechtlich zu den Sachen. Sie unterliegen – mit Einschränkungen durch den Tierschutz – dem Eigentumsrecht. Daher rechnet Vodafone seinen GPS-Tracker V-Pet dem Internet of Things (IoT) zu.

Der Kommunikationskonzern bringt laut eigener Aussage inzwischen mehr Geräte, Maschinen und Fahrzeuge ins Netz als Menschen. Im Kfz-Bereich helfen die Mobile-Tracking-Lösungen, Wartungsfälle voraussehen und Diebstähle zu reduzieren. Ähnliches leistet V-Pet für Haustiere. Gerade Freigängerkatzen, aber auch freiheitsliebende Hunderassen wie Afghanen oder Akitas sind gern mal allein unterwegs. Über den GPS-Tracker am Halsband können Frauchen oder Herrchen jederzeit per Smartphone feststellen, wo der Ausreißer sich herumtreibt. Mit der App lässt sich zudem ein digitaler Zaun aufstellen. Verlässt das Tier diesen Radius, wird der Besitzer alarmiert.

Neben der Ortungsfunktion liefert V-Pet Aktivitätsdaten, Schlafinformationen oder Kalorienverbrauch. Der eingebaute Fitness-Assistent analysiert die tägliche Bewegung des Tiers und gibt Tipps für seine Gesundheit.

Vodafones Lösung ist längst nicht die einzige. Auch Tractive GPS kommt mit virtuellem Zaun. Der MiauFinder der Saarbrücker Unit M.E.C. GmbH soll dem Hersteller zufolge besonders genau orten. Das kann auch im Haus hilfreich sein, etwa wenn der Stubentiger mal wieder seine Krallen am wertvollen Designermöbel schärft.

Internet of Things Communication & NetworksFashiontech & WearablesFuture Mobility RSS Feed abonnieren