Artificial Intelligence

Viele Deutsche fremdeln mit künstlicher Intelligenz

Drei Startups haben mit pfiffigen Entwicklungen zur künstlichen Intelligenz in der vergangenen Woche den Deutschen Digitalpreis 2017 erhalten. Doch viele Deutsche haben Angst vor denkenden und lernenden Algorithmen, wie eine aktuelle Studie nahelegt.

20.10.2017
Cebit-ID19-026db_Sex_lies_and_AI-SYZYGY-Digital_Insight_Report_2017
Quelle: SYZYGY

Für ganz unterschiedliche Business-Lösungen sind drei Startups von der Beratungsagentur McKinsey und der Tageszeitung "Handelsblatt" mit dem Deutschen Digitalpreis 2017 ausgezeichnet worden. Die Smartphone-App "Plantix" der Firma PEAT aus Hannover nutzt maschinelles Lernen und Bilderkennung, um Pflanzenkrankheiten zu identifizieren; Behandlungsempfehlungen liefert sie gleich mit. Das Unternehmen Cargonexx aus Hamburg organisiert mit Hilfe selbstlernender Algorithmen Schwerlasttransporte besser und effizienter. Und SMACC aus Berlin optimiert cloudbasiert betriebliche Finanzprozesse von kleinen und mittleren Unternehmen.

Innovative Ideen, doch die Bürger sehen diese Entwicklungen nicht unbedingt positiv. So belegt die Studie "Sex, lies and A.I." der Werbeagentur SYZYGY, dass rund jeder Vierte in Deutschland befürchtet, künstliche Intelligenz werde Arbeitsplätze gefährden. Etwa ein Drittel ihrer Aufgaben könne irgendwann von intelligenten Maschinen oder Algorithmen übernommen werden, schätzten die Befragten. Auch die Unterwanderung der Privatsphäre, die Manipulation durch Kriminelle und die Übernahme der Kontrolle durch Maschinen stehen weit oben auf der Liste der Befürchtungen.

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