Cyber Security

Unternehmen fürchten Nicht-Schaden-Ereignisse am meisten

Die Versicherer müssen sich künftig stärker mit Fällen auseinandersetzen, die nicht unbedingt einen bezifferbaren Schaden hinterlassen. Dazu gehört Terrorismus ebenso wie Datenverluste.

31.01.2017
Allianz Risk Barometer
Das Allianz Risk Barometer 2017 (Bild: Allianz)

Cybervorfälle, also kriminelle Attacken oder Datenlecks, sind die Geschäftsrisiken, die deutsche Unternehmen ganz oben auf der Gefahrenliste haben. Zu diesem Ergebnis kommt der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Speciality in seinem Allianz Risk Barometer 2017 . Im Vorjahr hatten deutsche Unternehmen solche Bedrohungen noch an dritter Stelle einsortiert.

Erst an zweiter Stelle nennen Unternehmen hierzulande das Risiko eines Betriebsstillstands, etwa infolge einer Störung in der Supply Chain. In der internationalen Gesamtbetrachtung jedoch nimmt die Sorge vor Betriebsunterbrechungen wie schon in den letzten Jahren den ersten Platz ein, gefolgt von unvorhersehbaren Marktentwicklungen und den Cyberrisiken auf Platz 3.

Erstmals tauchen auch in Deutschland in den Top Ten der meistgenannten Risiken politische Gefahren und Gewaltausbrüche wie Krieg oder Terrorismus auf. Aus Versicherungsperspektive haben diese Bedrohungen mit den Cybergefahren gemeinsam, dass es sich um "Nicht-Schaden-Ereignisse" handelt: schwere Verluste ohne greifbare Schäden. Von disruptiven Technologien wie künstlicher Intelligenz, 3D-Druck oder Drohnen sehen dagegen nur 18 % der Befragten eine Gefahr fürs eigene Geschäft ausgehen.

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