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MES schafft mehr Transparenz in der Produktion und im Personalmanagement. Beton-Spezialist Mönninghoff baut darauf.

30.11.2015
Mönninghoff GmbH & Co. KG

"In der Fertigung ist vor allem eine qualifizierte und produktionsnahe Mengenrückmeldung an das führende Produktionsplanungs-und Steuerungssystem in Hinsicht auf Lagerführung und Logistik wichtig", sagt Marco Schweingruber, IT-Experte der Mönninghoff GmbH & Co. KG im westfälischen Senden. "Auch eine zeitnahe Weiterleitung der erfassten Daten über Schnittstellen zu anderen Systemen ist eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente Produktion", so Schweingruber.

Die sehr individuell programmierten Systeme der Betriebsdatenerfassung, die Mönninghoff bis 2014 nutzte, boten allerdings nur wenig Übersicht. Schnittstellen zu anderen Verwaltungssystemen fehlten ganz. "Obsolet und wenig kompatibel" seien die vorhandenen Systeme gewesen, berichtet Schweingruber. Um Medienbrüche bei der Datenübergabe zu vermeiden, die Überprüfung von Fertigungszahlen zu entlasten und eine längerfristige Fertigungsplanung zu gewährleisten, wurde deshalb ein Manufacturing Execution System (MES) gesucht.

"Wir wollten einen erfahrenen Lösungsanbieter finden, der in der Lage ist, sich auch in die Situation eines mittelständischen Unternehmens mit nicht immer transparenten Abläufen zu versetzen und diese sichtbar zu machen", erklärt Marco Schweingruber. Direkte Schnittstellen zum PPS und zum Lohnprogramm waren erwünscht, auch bei der Zeiterfassung herrschte Handlungsbedarf: Für sein 16 Jahre altes elektronisches Zeiterfassungssystem mit Barcode-Terminals erhielt Mönninghoff keinen Support mehr.

Fündig wurde man letztlich bei GFOS. Die MES- und Workforce-Lösung des Essener IT-Unternehmens bietet eine produktionsnahe Mengenrückmeldung aus dem Lager, wertet Produktions- und Lohndaten aus und macht Fertigungsstrukturen nachvollziehbar. Mit gfos Workforce lassen sich zudem Gleitzeitmodelle in der Verwaltung, feste Arbeitszeiten in der Produktion und die Jahresarbeitszeitkonten für Mehrarbeit übersichtlich abbilden.

Seit Januar 2014 läuft das System bei Mönninghoff. Kleinere Anfangsprobleme waren darauf zurückzuführen, dass "uns die Tragweite der Anforderungen an die Einführung einer neuen BDE nicht bewusst war", wie Marco Schweingruber erklärt: "Viele Prozesse, die wir in gfos abbilden mussten, waren uns nicht in ihrem tatsächlichen Ablauf bekannt. Das hat immer wieder zu massiven Verzögerungen geführt. Auch die Tatsache, dass wir gleichzeitig ein PPS, eine BDE/PZE-Lösung und ein neues Lohnsystem einführten, machte den Ablauf nicht leichter", so Schweingruber. Die Einführung habe sich aber in der Art gerechnet, „dass alle Beteiligten einen positiven Einfluss aus der Einführung gespürt haben und dass unreflektierte Abläufe und Gedankenstrukturen aufgebrochen wurden“ .

Wie ihre MES- und Workforce-Lösungen zusammenarbeiten, will die GFOS auf der CeBIT 2016 demonstrieren. Das Essener Unternehmen stellt im Bereich ERP & HR “ der Halle 5 aus. Als Erfolgsbeispiel kann dabei die Firma Mönninghoff dienen. Marco Schweingruber: "Durch die Einführung der BDE und die Möglichkeiten der Software haben wir viele unserer Prozesse erstmals selbst in Gänze verstanden und umsetzen können. Zudem konnten viele Prozesse erst dadurch vereinfacht und komplizierte Berechnungsprozesse aus alten Zeiten über Bord geworfen werden."

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