Internet of Things

TÜV Rheinland zertifiziert fürs Internet of Things

Der TÜV Rheinland bietet nun auch Zertifikate für IoT-Angebote. Sie richten sich an Produkthersteller und Systemanbieter und entsprechen den neuen Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).

30.11.2017
Quelle: TÜV Rheinland
Quelle: TÜV Rheinland

Die EU-DSGVO tritt am 28. Mai 2018 in Kraft. Ihre neuen Regelungen zum Datenschutz betreffen auch Hersteller und Anbieter von Produkten, die mit dem Internet verbunden sind und selbstständig über das Netz kommunizieren – sofern sie personenbezogene Daten speichern oder verarbeiten. Die neuen Zertifikate des TÜV Rheinland sollen beim Kunden Vertrauen schaffen, denn sie belegen, dass die geprüften Angebote die Datenschutzbestimmungen einhalten. Bei Produkten können sich aus der EU-DSGVO bis zu 50 Einzelanforderungen ableiten, bei den Services werden 26 Anforderungsgruppen geprüft –bis hin zum Penetrationstest, um Sicherheitsschwachstellen zu finden.

Nach Angaben der " Süddeutschen Zeitung " werden täglich mehr als 5 Millionen neue Geräte ans Internet angeschlossen. Damit wachsen die Sicherheitsrisiken, beispielsweise durch schlecht programmierte Devices.

"Embedded Betriebssysteme sind oftmals nicht mit Priorität auf Sicherheit entwickelt worden", hebt Ajay Kumar von searchsecurity.de hervor.

Daher gebe es in zahlreichen Geräten Schwachstellen. Unternehmen und Anwender müssten sich auf diese Probleme einstellen – etwa, indem sie ein Verständnis für die Komplexität des Themas entwickeln und Sicherheitskontrollen implementieren.

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