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Startups sollen bei Zalando für bessere Passform sorgen

Das deutsche Mode-Unternehmen Zalando will technische Lösungen und Innovationen von Startups aus der ganzen Welt in seinen Fashion Store integrieren. Damit soll sich der Einkauf noch stärker personalisieren lassen.

05.10.2017
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Grundlage ist das Programm Zalando Build, über das die Modeplattform die Kooperation mit jungen Unternehmen sucht, um das Einkaufserlebnis zu verbessern, etwa in den Bereichen Größenberatung und Passform oder Styling- und Outfit-Tipps.

Erster Partner ist das israelische Startup Bllush , das Fotos von Social Media-Influencern mit dem Store verbindet. Abgebildete Kleidungsstücke sind mit dem Shop verknüpft und können in den Warenkorb gelegt werden. Auf der deutschen Seite soll die Funktion zunächst für Sportbekleidung verfügbar sein.

Startups, so Zalando, erhielten mit dem Programm die Möglichkeit, ihre Ideen in den Store zu integrieren und damit mehr als 21 Millionen Kunden in Europa zu erreichen. Ziel sei eine Win-win-Situation: Die Partner profitierten von der Erfahrung und der Reichweite, Zalando könne neue Funktionen und Services testen.

Der Online-Umsatz mit Kleidung und Schuhen in Deutschland lag nach Angaben des Statistikportals Statista im Jahr 2016 bei rund 14,8 Milliarden Euro. Kein Wunder also, dass Start-ups in dieser Branche besonders aktiv sind und versuchen, einzelne oder mehrere Schritte des Geschäftsprozesses optimieren.

So haben sich die jungen Unternehmen Dresslife und Fit Analytics darauf spezialisiert, die Retourenquote drastisch zu verringern.

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