Internet of Things

Standardisierte IoT-Lösungen erreichen den Mittelstand

Das Internet of Things kommt zunehmend auch in kleinen und mittleren Unternehmen an – dank modularen Lösungen, die die individuellen Produkte der Anfangsjahre langsam, aber sicher verdrängen.

24.02.2017
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Standardisierte IoT-Lösungen erreichen den Mittelstand

Mittels sogenannter IoT-Plattformen partizipiere die deutsche Wirtschaft schneller am Internet der Dinge, heißt es im jüngsten eco-Trend-Report . Damit könnten hiesige Unternehmen sogar wieder Anschluss an große US-Internet-Konzerne finden, glauben 74 % der befragten Experten. Zu den Gewinnern zählen insbesondere Startups, denen der Markt gute Erfolgschancen im B2B-Bereich biete. "IoT-Plattformen werden unersetzlich für den Mittelstand", kommentiert Dr. Bettina Horster, IoT-Direktorin bei eco, die Ergebnisse. Auch kleine und mittlere Unternehmen profitierten von umfassenden Angeboten, deren Sicherheitsstandards außerdem höher seien als die selbst gebauter Lösungen. Zudem gelinge die Umsetzung schneller, und die Komplexität nehme ab. "Die Abrechnungen über Lizenzmodelle machen die Kosten kalkulierbar", so Horster weiter. Bei der Auswahl der passenden Plattform rät eco, unter anderem auf deren Marktposition und auf Referenzkunden zu achten. Wichtig sei auch, welche Standards unterstützt und wo die Daten gespeichert werden.

Dem Internet of Things wird in vielen Studien übereinstimmend ein überragendes Marktpotenzial zugeschrieben. Strittig ist lediglich, wie groß es ausfallen soll. McKinsey beispielsweise hält für möglich, dass sich mit der intelligenten Vernetzung von Geräten und Maschinen im Jahr 2020 in Deutschland rund 23 Milliarden Euro umsetzen lassen. Der Elektronikdistributor RS Components geht sogar von 50 Milliarden Euro aus.

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