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So gut sind Ihre Content-Marketing-Ideen wirklich

Ob ein Thema für das Content-Marketing interessant oder aber völlig langweilig ist, lässt sich anhand einiger Fragen beantworten. Wenn Sie diese Fragen beantworten kann fast nichts mehr schiefgehen.

17.05.2016 Andreas Weck
Content-Marketing

Das beste Marketing fühlt sich nicht an wie Marketing. Das gilt in allen Bereichen. Vor allem im Content-Marketing sollte dieses Credo aber immer an erster Stelle stehen, denn es geht nur bedingt darum, ein Produkt oder einen Service zu verkaufen. Vielmehr sollten Sie versuchen, mit der eigenen Idee zu überzeugen, indem Sie interessante Geschichte erzählen.

Doch was ist eigentlich interessant? Das fragen sich natürlich Hunderttausende Unternehmen jeden Tag erneut, wenn sie an ihren Projekten feilen. Es gibt viele gute Kampagnen, die inspirieren. Doch wichtiger als sich nur bei den Erfolgsbeispielen was abzugucken, ist es, sich einige wirklich wichtige Fragen zu stellen - und sich somit selbst in diese Riege einzureihen. Wir sagen, welche vier Fragen Sie sich immer stellen sollten.

1. Löst Ihr Thema ein Problem?

Es ist die oberste Regel für jedes Unternehmen, das Erfolg haben will: Das eigene Angebot muss eine Lösung für ein Problem oder zumindest eine Antwort auf eine wichtige Frage liefern. Und genau dieser Ansatz muss auch im Content-Marketing berücksichtigt werden, wenn es darum geht, die eigenen Themenideen für potentielle Kunden interessant zu machen.

Nur wenige Menschen lesen oder schauen werbliche Inhalte im Netz an, um beispielsweise informiert oder unterhalten zu werden. Sie konsumieren die Inhalte in der Regel, weil sie Hilfe suchen.

2. Dreht sich das Thema um etwas, das viele Menschen beschäftigt?

Es geht nicht darum, nur Themen zu bearbeiten, die die breite Masse beschäftigen. Auch in der Nische können Unternehmen sich gut platzieren. Aber selbst da muss ein Marketer rausfinden, was die Menschen tatsächlich bewegt. Die Frage bei der Themenfindung sollte also immer auch lauten: Beschäftigen die Menschen sich damit wirklich in ihrer Freizeit oder im Beruf? Können Sie das mit "Ja" beantworten, sind Sie auf dem richtigen Weg.

3. Ist das Thema neu – oder wenigstens ein bisschen?

Die Frage nach der Aktualität ist wichtig, da die Menschen im Netz von zahlreichen Informationen umgeben sind und inzwischen genau sortieren, was sie konsumieren. Aufmerksamkeit ist im Social Web die harte Währung. Aber auch die Besuche über die Suchmaschinen spiegeln wider, ob ein Thema spannend ist und vor allem, ob Sie das Thema frühzeitig erkannt und bearbeitet haben.

Dabei müssen Sie nicht immer der erste sein, der das Thema behandelt. Ergibt eine Google-Suche aber, dass es zu genau der Themenidee schon 20 Ergebnisseiten gibt, ist es gut möglich, dass das Thema "eben einfach durch" ist, wie man so schön sagt.

4. Wissen Sie genug über Ihr Thema, um den Menschen einen Mehrwert zu geben?

Warum schreibe ich über dieses Thema und nicht über ein anderes? Die Antwort sollte sich aus den vorangegangenen Fragen an sich schon ergeben. Doch nicht nur: Denn ebenso wichtig ist es, dass Sie über das Thema so viel wissen oder recherchiert haben, dass Sie den Lesern mit dem Artikel, dem Video oder der Infografik neue Erkenntnisse liefern.

Das können exklusive Informationen sein, die Sie etwa anhand einer eigenen Studie ermittelt haben. Das kann aber auch ein Erfahrungswert sein, den Sie über einen bestimmten Zeitraum erhalten haben.

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