Startups

So geht das vollvernetzte Wohnen

Immer perfekt temperiert, beleuchtet und belüftet: Gründer Jan Krog will intelligentes Wohnen für jedermann möglich machen. Und auf der CeBIT sucht er neue Partner und Investoren.

02.02.2016

Jan, Smart-Home-Systeme gibt es mittlerweile etliche. Wie unterscheidet sich { "href" : "http://www.naonhome.com/", "vLink" : false, "text" : "naon", "target" : "_blank", "tracking" : null , "vTrackingFooter" : null } von anderen Produkten am Markt?

Wir haben naon entwickelt, um unseren Kunden den Alltag zu erleichtern und Komfort und Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erhöhen. Deswegen haben wir in die Steuereinheit ein paar interessante Zusatzfunktionen gepackt. Dazu gehören unter anderem Luftqualitäts- und Temperatursensoren, aber auch eine Gestensteuerung. Außerdem entwickeln wir ständig neue Apps, mit denen sich intelligente Geräte wie beispielsweise Lampen, Kameras, Musikanlagen, Steckdosen oder sogar Webdienste ganz einfach in das Smart-Home-System integrieren und steuern lassen.

Wie funktioniert das in der Praxis?

naon lässt sich per App über das Smartphone, das Tablet oder den PC bedienen. In unserem naon -AppStore kann jeder nach Anwendungen suchen, die zu seinen Bedürfnissen passen. Im Prinzip funktioniert das wie eine Google-Suche. Wenn ich beispielsweise nach den Stichwörtern „Schimmel vermeiden“ suche, wird mir eine App angeboten, die automatisch die Luftqualität kontrolliert und mir sagt, wann es Zeit ist zu lüften. Die App kann ich dann mit einem Klick auf dem gewünschten Gerät installieren.

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Als ihr { "href" : "http://www.naonhome.com/", "vLink" : false, "text" : "naon", "target" : "_blank", "tracking" : null , "vTrackingFooter" : null } gegründet habt, sah die Situation auf dem Markt noch ganz anders aus...

Ja, im Jahr 2012 waren wir noch sehr früh dran mit unserem Smart-Home-Ansatz. Wenn wir damals versucht haben, Investoren von unserer Idee zu überzeugen, mussten wir noch erklären, was das Internet der Dinge und Smart Home überhaupt ist. Hilfreich war in dieser Phase auch das EXIST-Gründerstipendium, das wir für unser Projekt bekommen haben. Mittlerweile hat sich das ganze Marktumfeld sehr positiv entwickelt, was uns natürlich in die Karten gespielt hat.

2015 wart ihr unter den letzten 50 beim Code_n Wettbewerb für Startups auf der CeBIT. Was hat das für die Entwicklung eures Unternehmens bedeutet?

Bei Code_n konnten wir unsere Smart-Home-Idee das erste Mal auf einer Messe vorstellen. Das war eine tolle Erfahrung, die uns viel Bestätigung gegeben hat und ein Meilenstein auf dem Weg zum Anschlussinvestment war. Diese Chance haben wir genutzt, um unserem Unternehmen eine neue Corporate Identity zu geben und unser Produkt nach unseren Vorstellungen weiterzuentwickeln. Voraussichtlich ab Mai 2016 wird es unser neues Smart-Home-System naon dann auf dem Markt geben.

2016 präsentiert ihr naon dann auf der SCALE11. Mit welchen Erwartungen geht ihr auf die Gründermesse?

Diesmal gehen wir mit dem Ziel auf die SCALE11, neue Vertriebspartner und Investoren zu finden. Außerdem hoffen wir, neue Partner an Bord zu holen, deren Geräte wir in unsere Technik einbinden können. Für uns ist das Format „Gründermesse“ der CeBIT eine super Sache, denn normalerweise sind solche Messen für uns als Startup zu teuer.

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