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Smarte Haarbürste erkennt, warum die Frisur nicht sitzt

Falsches Shampoo und zu heftiges Bürsten können dem Haar schaden. Wer darauf nicht von selbst kommt, dem hilft bald eine smartes Beauty Device, das voller Sensoren steckt.

10.02.2017
Haircoach Wearables smarte Haarbürste
(Foto: Withings)

Der Hair Coach misst beim Bürsten das Tempo und den auf die Kopfhaut ausgeübten Druck. Ist beides zu stark, signalisieren haptische Rückmeldungen, man möge doch mehr Vorsicht walten lassen. Die schlaue Bürste identifiziert zusätzlich die Haarstruktur: Mit ihrem eingebauten Mikrofon, das die Geräusche während des Bürstens empfängt , erkennt sie, wenn das Haar widerspenstig ist, verknotet oder gar Spliss und Haarbruch aufweist. Spezielle Leitfähigkeitssensoren ermöglichen es der Hair-Coach-Bürste auch, zu bestimmen, ob das Haar trocken ist oder nass. Die zugehörige Smartphone-App liefert weitere Einblicke und empfiehlt passende Haarpflegeprodukte, die dabei helfen sollen, die Gesundheit des Haares zu verbessern. Die Bürste soll im Herbst 2017 auf den Markt kommen, der Preis soll unter 200 Euro liegen.

Die Hair-Coach-Entwicklung ist eine Zusammenarbeit von Withings , dem französischen Hersteller verschiedener Gesundheitstracker, Kérastase (Nokia) und dem L’Oréal Technology Incubator . L’Oréal hat zuletzt sein Engagement in Richtung Digital- und Technologie-Startups deutlich erweitert, unter anderem durch die Beteiligung am Risikokapitalgeber Partech Ventures , bei dem auch Nokia mit im Boot ist. Ein erstes Ergebnis des Incubators war 2016 My UV Patch , ein vernetzter Hautsensor zum Aufkleben, der vor übermäßiger Sonneneinstrahlung warnt.

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