Fashiontech & Wearables

Smart Gadgets nutzen die Haut als Display

Sind zerbrochene Smartphone-Screens bald eine Sorge von gestern? Im Prinzip können Mobilgeräte schon auf das Display verzichten – Miniprojektoren werfen die Inhalte direkt auf dem Arm.

24.03.2017
Ritot Watch
Mobilgeräte können auf das Display verzichten - Miniprojektoren werfen die Inhalte direkt auf dem Arm. (Foto: Ritot)

Das französische Unternehmen Cicret will noch dieses Jahr ein Armband auf den Markt bringen, das den Unterarm als Projektionsfläche nutzt. Der integrierte Pico-Projektor wirft das gewohnte Smartphone-Interface direkt auf die Haut. Acht ebenfalls in das Armband integrierte Näherungssensoren erkennen, was man drückt, und ersetzten so die Touchscreen-Funktion. In ganz ähnlicher Weise arbeitet das bereits käufliche Ritot Smart Projector Band aus San Francisco. Allerdings beschränkt sich die Lösung, die offiziell als Smartwatch firmiert, auf die rein textliche Darstellung, etwa von Uhrzeit, Anrufen, SMS-, E-Mail- oder Nachrichten aus sozialen Netzwerken. Ohne Datenanbindung via Smartphone würden beide Armbänder aber nicht funktionieren.

Dennoch setzt der Mobile-Markt große Hoffnungen auf die Display-Alternativen. Die bei Samsung noch in Entwicklung begriffene Smartwatch ergänzt ihr integriertes Uhrdisplay durch die zusätzliche Möglichkeit, den angezeigten Screen größer auf den Arm und sogar an eine Wand zu projizieren. Unebenheiten werden dabei automatisch extrapoliert. Die von Samsung patentierte Smartwatch-Erweiterung arbeitet ebenfalls mit Kamerasensoren zur Erkennung der Fingerbewegungen.

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