Communication & Networks

Shure: "Ganz neue Konferenzräume – rund um den Globus"

Auf Konzerten oder im Tonstudio sorgt Shure seit 90 Jahren für den guten Ton. 2015 betrat der US-Mikrofonspezialist erstmals die CeBIT-Bühne. Aber warum?

05.11.2015
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Das "55 Unidyne" von Shure ist ein Kultobjekt. "Es war mehrfach dabei, wenn irgendwo auf der Welt Geschichte geschrieben wurde. Und Tausende nutzten es, um ihre eigene Geschichte zu erzählen – John F. Kennedy, Frank Sinatra, Elvis Presley und viele mehr." So kommentierte Sandy LaMantia, Präsident des US-Mikrofonherstellers Shure, die Ausstellung "Making Music Modern" in New York: Da das Unidyne als Design-Klassiker gilt, wird es seit Juli im Museum of Modern Art ausgestellt.

Shure im MoMA – das ist nachvollziehbar. Was aber sucht der Mikrofonhersteller auf dem weltgrößten Event für Business-IT? Im Jahr 2015 gastierte Shure erstmals auf der CeBIT.

"Zwei Entwicklungen waren ausschlaggebend für Hannover", erklärt Torsten Haack, Director Market Development Systems Business EMEA der Shure Distribution GmbH in Eppingen: "Einerseits entwickelt sich der Unified-Communications-Markt sehr stark in Richtung Anbindung von Konferenzräumen", so Haack. "Es entstehen neue Arten von Besprechungsräumen mit hohem Anspruch an Kommunikation und Flexibilität. Wir sehen, wie sich dieser Markt auf uns zubewegt und wächst." Auf der anderen Seite habe es die strategische Entscheidung im Hause Shure gegeben, die Konferenztechnik stärker zu fokussieren.

Im Cluster Communication & Networks der CeBIT 2015 stellte Shure moderne Funkmikrofonlösungen für den System-Integrationsbereich vor.

"Das Kernthema unseres Stands in Halle 13 war 'Konferenz', also die Form der Kommunikation, wie sie typischerweise in den 'Boardrooms around the Globe' stattfindet, – wobei unser Schwerpunkt natürlich auf dem Mikrofon-Frontend und der Ästhetik liegt."
Torsten Haack

Das neue digitale Funkmikrofonsystem Microflex Wireless zeigte Shure in seiner "typischen Arbeitsumgebung": Vor einem großformatigen Display mit Videokamera wurde ein Konferenztisch "bedarfsgerecht mikrofoniert", wie Haack erläutert. Vor allem die Designsprechstelle MXW-8 mit kurzem Schwanenhals kam dabei zum Einsatz, teils mit Tischgrenzfläche, Bodypack oder Handmikrofon. "Die MXW-Transceiver kommunizieren via DECT mit der Antenne bzw. Systemzentrale – Abhörsicherheit ist dabei wichtig", stellt Haack fest. Zur Verschlüsselung verwendet Shure den AES-256-Standard, die Systemkomponenten kommunizieren via Dante-Netzwerk.

In puncto Leadgenerierung, Neugeschäft und Resonanz gibt Haack der CeBIT-Premiere seiner Firma "die volle Punktzahl". Nur für die Kundenbindung ließ sich wenig tun, da die Shure-Bestandskunden "noch nicht" zum CeBIT-Publikum gehören, wie Haack anmerkt: "Im Vordergrund stand das Neukundengeschäft, was für uns auch das Anbahnen langfristiger strategischer Partnerschaften umfasst – Shure ist 90 Jahre alt." Ein entscheidender Faktor für den Erfolg sei "die richtige Positionierung“ gewesen. "Bei der Auswahl der Halle und des Themenbereichs war die Beratung durch das CeBIT-Team sehr hilfreich", erklärt der Vertriebsdirektor. Auch als Station der CeBIT Guided Tour habe sich seine Firma "vor einer Vielzahl von potentiellen Interessenten präsentieren können, aus denen sich inzwischen valide Geschäftskontakte ergeben haben".

"Konzeptionell war die CeBIT 2015 für uns ein Volltreffer!"

2016 werde Shure deshalb wenig verändern.

Auf mindestens eine Innovation allerdings könne sich das CeBIT-Publikum freuen: "Wir werden eine neue Technologie vorstellen, die den A/V-Conferencing-Bereich revolutionieren wird."

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