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Shazam erkennt Markenprodukte mit AR-Mehrwert

Augmented Reality steht in der Werbung fast noch am Anfang. Ein aktueller Versuch greift die Logik der QR-Codes auf – und zwar genau auf dem Kanal, auf dem die Kunden ohnehin Zusatzinformationen erwarten.

22.03.2017
Shazam-App Augmented Reality-Plattform
Die Musikerkennungs-App Shazam bekommt eine Augmented-Reality-Plattform. (Foto: Shazam)

Die Musikerkennungs-App Shazam bekommt eine Augmented-Reality-Plattform . Werbetreibende sollen darüber die Möglichkeit erhalten, ihre Produkte, Verpackungen, Flyer und Werbeanzeigen mit virtuellen Inhalten zum Leben zu erwecken. Um diese Inhalte auszuspielen, können die Werber sogenannte Shazam Codes an den genannten Customer Touchpoints anbringen. Scannt ein Nutzer einen solchen Code, blendet die Kamera den dahinterstehenden Content in das Kamerabild ein. Denkbar sind etwa 3D-Animationen, Produktvisualisierungen, Minispiele oder 360-Grad-Videos, die die reale Umgebung einbeziehen.

Die Shazam-App beschränkt sich schon seit einiger Zeit nicht mehr darauf, Titel und Interpreten der beim Nutzer abgespielten Musik zu ermitteln. Im Jahr 2015 wurde sie um eine Bilderkennung erweitert, die auch die Grundlage für die jetzt angekündigte AR-Plattform ist. Um die Augmented-Reality-Funktionen zu realisieren, ist Shazam eine Partnerschaft mit Zappar eingegangen, einem führenden Unternehmen im Bereich von AR-Anwendungen auf Mobilgeräten. Erster Shazam-Werbepartner in den USA ist der Spirituosenhersteller Beam Suntory .

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