Partnerland Schweiz

Schweizer CeBIT-Aussteller zeigen sich zufrieden

Auf der CeBIT in Hannover war in diesem Jahr die Schweiz als Partnerland besonders im Fokus. Mit Erfolg, urteilen zumindest die helvetischen Aussteller.

04.04.2016 Jens Stark
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Für die Schweizer CeBIT-Aussteller hat sich die Anreise nach Hannover gelohnt. (Foto: Boris-B / Shutterstock)

Partnerland 2016

Feierliche Eröffnung mit dem Schweizer Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann, Besuche der Bundeskanzlerin Angela Merkel an zahlreichen eidgenössischen Ständen: Dank der offiziellen Partnerschaft mit der CeBIT stand die Schweiz in diesem Jahr im Fokus des Interesses.

Das freute auch die Aussteller am "Swiss Pavillion", die ein durchwegs positives Fazit der Hannover Messetage zogen. "Uns war am ersten Tag klar, dass sich der Aufwand gelohnt hat", sagt Johann Gevers, CEO und Founder von Monetas. Auch die Firma LzLabs zog ein positives Fazit. "Es hätte für uns wenig Sinn gemacht, alleine herzukommen. Dadurch dass die Schweiz mit einem großen Swiss Pavilion vertreten war, hat sich eine ideale Gelegenheit für uns ergeben", pflichtete Thilo Rockmann bei, Chairman von LzLabs.

Der Auftritt als Partnerland sei den Schweizer Ausstellern zu Gute gekommen, war zu hören. "Unser Ziel war es, das Interesse außerhalb der Schweiz abzutasten und das haben wir diese Woche sehr positiv gespürt", sagte Michael Hügli, Head of Marketing & Sales bei Twint. Auch Josip Sunic, CEO des Jungunternehmens Prime Computer zeigte sich sehr zufrieden mit dem Interesse von internationalen Playern: "Dieser Auftritt war ein Sprungbrett für uns. Wir kommen hier an Entscheidungsträger heran, die wir sonst nicht erreicht hätten und konnten so viele hochwertige Kontakte knüpfen, wie sonst in einem Jahr Arbeit nicht. Wir kommen nächstes Jahr definitiv wieder."

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Treffpunkt der Schweizer IKT-Szene

Nicht nur hinsichtlich der internationalen Sichtbarkeit hat sich die Anwesenheit auf der CeBIT nach Meinung der Aussteller gelohnt. Hannover ist demnach auch zu einem wichtigen Treffpunkt der Schweizer IKT-Szene (Informations- und Kommunikationstechnik) geworden. Dieses Jahr nutzten über 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung die offiziellen ICTswitzerland-Delegationsreisen, um sich auf dem Swiss Pavilion und bei Networking-Veranstaltungen untereinander auszutauschen.

Für Marco Marchesi, CEO von ISPIN, war dies ein bedeutender Faktor: "Es ist wichtig, dass die Schweizer IKT-Szene hier in Deutschland zusammenfindet - insbesondere da wir ja selber keine große Messe haben. Der Schweiz ist in diesem Jahr ein super Auftritt gelungen. Wenn sich das herumspricht, werden wir in den nächsten Jahren noch weitere Flugzeuge nach Hannover füllen."

Starke CeBIT-Präsenz auch in Zukunft

Ständerat und ICTswitzerland-Präsident Ruedi Noser blickte bereits in die Zukunft. Für ihn war die erfolgreiche Messewoche ein wichtiges Signal für den Standort Schweiz: "Partnerland zu sein war ein erster wichtiger Schritt. ICTswitzerland will künftig jedes Jahr für einen starken Auftritt der Schweiz auf der CeBIT sorgen. Auch die hohe Beteiligung der Start-ups wird weiter ausgebaut und unterstützt, damit auch in den kommenden Jahren Schweizer Start-ups ihre Geschäftsideen einem internationale Publikum auf der CeBIT präsentieren zu können."

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