Internet of Things

Schindler nimmt den Lift ins Internet der Dinge

Der Aufzugbauer Schindler hat eine digitale Plattform vorgestellt, mit der sich seine Fahrstühle und Fahrtreppen im Internet der Dinge vernetzen lassen. Dadurch sollen sich unter anderem Ausfallzeiten verringern.

08.05.2017
Schindler Ahead_ Smart urban mobility
Durch eine Vernetzung mit dem Internet der Dinge sollen Ausfallzeiten bei Fahrstühlen und Rolltreppen verringert werden. (Quelle: Schindler)

Der traditionsreiche Aufzugbauer Schindler aus dem Schweizer Kanton Luzern hat auf der Hannover Messe die digitale Lösung "Schindler Ahead" präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Plattform für die Vernetzung der Aufzüge und Fahrtreppen des Herstellers im Internet of Things. Zu den Vorteilen zählt laut der Firma unter anderem, dass sich durch das Auswerten von Sensordaten und über Big-Data-Analysen von älteren Datensätzen mögliche Probleme bereits im Vorfeld erkennen und vorbeugende Maßnahmen ergreifen lassen, ehe es zu einem Stillstand kommt. Gleichzeitig können die Betreiber den aktuellen Status ihrer Lifte und Treppen jederzeit zentral überwachen. Schindler will mit diesen Maßnahmen die Ausfallzeiten deutlich verringern, zugleich soll sich die Lebensdauer der Anlagen verlängern.

Partner bei der Entwicklung von Schindler Ahead sind die Mobilfunkfirma Huawei und GE Digital , das Softwareunternehmen des US-Mischkonzerns General Electric. Huawei steuert eine Box bei, welche die Sensordaten sammelt, filtert und in die Cloud überträgt, GE Digital liefert das Cloud-System zur Analyse der Daten. Per Over-the-air-Updates ist auch eine ständige Aktualisierung von Schindler Ahead möglich.

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