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Humanoid Robots

Roboter sollen sensibler werden

Industrieroboter sind teilweise so gefährlich, dass man sie in Käfige sperren muss. Doch wenn Roboter als persönliche Assistenten auftreten, sollen sie menschenähnlich agieren können.

05.01.2018
Quelle: Unity Robotics/Deniz Saylan
Quelle: Unity Robotics/Deniz Saylan

Schon als Kinder nehmen Menschen intuitiv wahr, ob sie die volle Aufmerksamkeit ihres Gegenübers haben.

Diese Sensibilität wollen Forscher nun auch Robotern beibringen. Gerade wenn diese in Pflegeeinrichtungen oder im privaten Haushalt zur Hand gehen, sollen sie beispielsweise Gegenstände nur dann weiterreichen, wenn ihr menschliches Gegenüber nicht abgelenkt ist.

"Um sich erwartungskonform, also zwischenmenschlich kompatibel verhalten zu können, muss der Roboter auch erkennen, worauf sein menschliches Gegenüber gerade die Aufmerksamkeit richtet, und verstehen, welche Absichten es verfolgt"
Dr. Sebastian Robert, Forscher

Für das Projekt namens "Aufmerksamkeits-Sensitiver AssistenzRoboter" ( ASARob ) haben sich drei Fraunhofer-Institute mit dem Cognitive Systems Lab der Universität Bremen, der Unity Robotics GmbH und der SemVox GmbH zusammengetan. Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund zwei Millionen Euro gefördert.

Am Ende soll die interne Steuerungssoftware nicht nur erfassen, ob der Roboter die ungeteilte Aufmerksamkeit des Menschen bekommt. Der Roboter soll auch interpretieren können, was sein Gegenüber vorhat und seine eigenen Handlungsabsichten gestisch oder im Dialog zu verstehen geben.

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