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Data Center, Server & Storage Solutions

Rechenzentren sind im Umbau

Das Rechenzentrum der 4. Generation kommt – zumindest nach der Trendprognose des Infrastruktur-Anbieters Vertiv für 2018. Zudem sehen die Experten im Cloud-Geschäft eine steigende Nachfrage nach Colocation-Lösungen.

21.12.2017
Quelle: Vertiv
Quelle: Vertiv

Die nächste Generation von Rechenzentren wird sich nicht mehr auf zentrale, große Einrichtungen beschränken, sondern den Rand von Netzwerken nahtlos integrieren, sagt Vertiv voraus: "Diese Rechenzentren der 4. Generation sind gegenwärtig im Aufbau und werden die IT-Netzwerke der 2020er-Jahre maßgeblich prägen."

Ohnehin verlagerten mehr und mehr Unternehmen ihre Rechenkapazitäten an den Rand ihrer Netzwerke, Stichwort: Edge Computing. Daten für Analysezwecke in die Cloud und wieder zurück zu transportieren, dauere viel zu lange und sei zu umständlich. Daher seien immer mehr Daten-Cluster und Analysefunktionen direkt am Edge angesiedelt.

Bei der Cloud-Nutzung sieht das Unternehmen weiterhin ein rasantes Wachstum. Das führe dazu, dass Cloud-Anbieter die Nachfrage oft nicht mehr erfüllen könnten. Daher gingen sie verstärkt dazu über, Unterkapazitäten über Angebote von Colocation-Providern auszugleichen, anstatt neue Rechenzentren zu bauen.

Auch die Beratungsfirma IDC hat in einer Umfrage einen Trend zum Edge Computing festgestellt. Das berichtet datacenter-insider.de . Allerdings sei der der Mehrheit der befragten IT-Entscheider die Marschrichtung noch nicht klar. Große Einigkeit herrscht beim Investitionsbedarf: 73 % der Entscheider geben an, ihr Data Center aufgrund der digitalen Transformation erheblich modernisieren zu müssen.

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