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Media & AdTech

Programmatic Advertising liegt im Trend

Speziell auf den Nutzer zugeschnittene Online-Werbung verbreitet sich auch in Deutschland immer mehr. Das liegt nicht zuletzt am Smartphone, das viele Daten zugänglich macht.

15.12.2017
Quelle: Zenith
Quelle: Zenith

Die internationale Mediaagentur Zenith geht davon aus, dass der Anteil von Programmatic Advertising an der Display-Werbung bis 2019 weltweit auf 67 % steigen wird. Dabei erscheinen Banner, Pop-ups oder Flash-Animationen individuell abgestimmt – im Idealfall nur bei Nutzern mit Kaufabsicht.

In Deutschland schätzt Zenith den Anteil auf derzeit 34,5 % und rechnet bis 2019 mit einer Steigerung auf 41 %. In Kanada, Großbritannien und den USA liegt der Anteil bereits jetzt bei 80 %.

Welcher Spot auf dem jeweiligen Werbeplatz erscheint, entscheidet eine Bid Engine nach dem höchsten Gebot und abhängig von Kriterien wie Kontext, Ort, Wetter oder Surfhistorie. Die Datenauswertung geschieht vom Nutzer unbemerkt in Millisekunden mithilfe von Artificial Intelligence (AI). Online-Vermarkter wie Scout24 Media oder BurdaForward halten entsprechende Daten und deren Verarbeitung bereit.

Treiber beim Programmatic Advertising ist das Smartphone. Anstelle von Cookies liefert es Daten zur App-Nutzung, zum Aufenthaltsort, Kaufverhalten und Bewegungsdaten, sodass sich On- und Offline-Verhalten auswerten lassen. Aber auch auf klassischen Medienkanälen lässt sich Werbung gezielt individuell schalten.

Bereits 2016 programmierte Zenith für "Das Örtliche" eine Audio-Kampagne , bei der nur solche Online-Radiohörer einen Werbespot zugespielt bekamen, die sich auf bestimmten Sport-Events oder in einschlägigen Fachgeschäften aufgehalten hatten.

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