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Prisma verwandelt jetzt auch Video-Clips ins Kunstwerke

Prisma verwandelt Fotos in gemäldeartige Grafiken. Jetzt unterstützt die App auch Videos. Wir zeigen euch, wie das aussieht.

20.10.2016 Kim Rixecker
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Prisma: Die ungewöhnliche Foto-App unterstützt jetzt auch Videos. (Screenshot: Prisma)

Prisma: Videos werden zu bewegten Gemälden

Nachdem Prisma zunächst die russischen iTunes-Charts erobert hatte, kam die App im Juli 2016 auch hierzulande ganz groß raus. Die App setzt auf künstliche Intelligenz und verwandelt Fotos so in Gemälde. Jetzt holen die Prsima-Macher zum nächsten Schlag aus, und erweitern diese Funktion auch auf Videos. Derzeit funktioniert das nur in der iOS-Version der App und euch stehen auch noch nicht alle 30 Filter der Foto-Variante zur Verfügung.

Das Ergebnis ist aber trotzdem beeindruckend. Die Videobearbeitung findet direkt auf eurem iPhone statt. Die Android-Version von Prisma soll die Videofunktion ebenfalls erhalten, das soll aber noch ein bisschen dauern. Außerdem will die russische Firma auch noch an den Videofiltern schrauben. Auch der Export als animierte GIF-Dateien ist angedacht.

Prisma: In nur drei Wochen zu 60 Millionen Nutzern

Ohne auch nur einen Cent für Marketing auszugeben, konnte Prisma im Sommer 2016 in nur drei Wochen ganze 60 Millionen Nutzer von der Foto-App überzeugen. Jetzt bleibt die Frage, ob das neue Video-Feature einen ähnlichen Hype auslösen kann.

Prisma ist kostenlos. Allerdings arbeitet der Hersteller derzeit an verschiedenen Modellen zu Monetisierung der Technologie. Neben gesponsorten Inhalten wird die Technik auch lizenziert. Ein Beispiel dafür ist die russische Coca-Cola-Werbung, die wir unterhalb des Artikels für euch eingebunden haben.

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