Unmanned Systems & Drones

Pilot in München, Drohne in Berlin, Erklärung in Hannover

Die Globe UAV GmbH kommt mit einem Drohnensystem zur CeBIT 2017, das auf dem 4G LTE mobile Internet basiert und es ermöglichen soll, eine Drohne in Berlin von einem Operator aus München steuern zu lassen.

13.03.2017
Globe UAV unlimited range

Konventionelle 2,4 oder 5,8 GHz Sende-/Empfängersysteme von Drohnen haben in der Regel ein Problem: Ihr Signal wird durch Gebäude, Bäume und andere Hindernisse absorbiert, sodass sich vor allem in Städten die Reichweite der Fernbedienung zum Teil deutlich reduziert. Anders sieht das bei den Drohnen aus, die auf das System von Globe UAV vertrauen. Sie werden über das 4G LTE-Netz gesteuert und sind aufgrund der guten 4G LTE-Netzabdeckung für den Einsatz in urbanen Gebieten prädestiniert.

Anders als die üblichen Point-to-Point-Verbindungen kann das Globe UAV-System mit dem mobilen Datennetz einen Operationsradius von bis zu 50 Kilometer vom Startpunkt der Drohne realisieren, und zwar komplett unabhängig vom Standort des Operators, sodass der Pilot viele hundert Kilometer entfernt von der zu steuernden Drohne agieren kann. Damit sich auf einer solch langen Strecke kein Unbefugter einmischt, wird die komplette Datenkommunikation zwischen Groundstation und Drohne verschlüsselt übertragen und vor unberechtigten Eingriffen von außen geschützt. Trotzdem beträgt die Latenz der Echtzeit-Videoübertragung durchschnittlich nur 100 Millisekunden, was dem Operator erlauben soll, die Drohne vom Computer per Tastatur und Maus zu steuern. Zudem passt sich die automatische Skalierung der Videoqualität selbstständig an die aktuelle Signalstärke an und lässt Übertragungen bis zur Full-HD-Auflösung zu. Die Video-Aufzeichnung in der Drohne erfolgt in 4K Ultra HD, darüber hinaus ist eine Ad-hoc-Übertragung von 12MPix Live Fotos möglich.

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