Job & Career

Otto-Beschäftigte sollen selbst neue Mitarbeiter anwerben

Der Mangel an Fachkräften, speziell an IT-Experten, bringt Unternehmen auf neue Ideen: Der Handelskonzern Otto bildet 100 Beschäftigte als Jobbotschafter aus.

11.10.2017
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Otto-Beschäftigte sollen selbst neue Mitarbeiter anwerben (Quelle: Otto Group)

Die Otto Group aus Hamburg legt im Oktober ein internes Fortbildungsprogramm auf. Mehr als 100 Mitarbeiter besuchen Seminare für Social Media, HR-Kommunikation und Employer Branding sowie Schulungen in Präsentations- und Diagnostiktechniken. In der Folge sollen sie als Jobbotschafter, sogenannte Influencer, auf Branchenveranstaltungen und im Internet über Themen der Otto Group berichten. "Potenziellen Bewerbern und dringend gesuchten Fachkräften sollen so Kultur und Arbeitsatmosphäre bei Otto näher gebracht werden", heißt es im Konzern. Darüber hinaus werden die Meinungsmacher direkt in den Recruiting-Prozess eingebunden.

Der US-Personalberatungsfirma Korn Ferry Futurestep zufolge sind neue Ideen beim Recruiting von Mitarbeitern dringend nötig. In einer Studie ( hier im englischen Original) stellten die Experten fest, dass Europa in diesem Bereich hinterherhinkt – hinter Nord- und Südamerika sowie Asien. Speziell das Handy als Bewerbungs- und Rekrutierungskanal werde in Europa bislang vernachlässigt.

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