E-Commerce

Offline-Marketing für Onlineshops

Diese fünf Tipps zeigen, wie Onlineshops auch offline effektiv und kostengünstig werben.

11.03.2015 Thomas Braun

Tipp 1: Content-Marketing offline – der Magalog

Wenn Sie die informativen Beiträge eines Magazins mit der klassischen Produktschau eines Katalogs kombinieren, entsteht ein so genannter Magalog. Die Vorteile dieser Kombination liegen klar auf der Hand – zum einen handelt es sich um eine kostengünstige Alternative zum Katalog, da ein Magalog in der Regel weniger Seiten besitzt. Zum anderen werden die Produkte nicht einfach aufgelistet, sondern in einen redaktionellen Teil eingebettet.

Dadurch bietet sie deinen Lesern einen zusätzlichen Mehrwert. So können Sie als Onlineshop-Betreiber günstig eine neue Klientel in der Offline-Welt erreichen. Allerdings sollten Sie dabei nicht vergessen mittels URL-Angaben, QR- oder Barcodes sowie verschiedenen Apps die Brücke zu Ihrem Webshop zu schlagen, damit die Leser bei Interesse an einem Produkt direkt im Onlineshop landen können.

Tipp 2: Erfolg von Offline-Kampagnen messbar machen

Egal ob Sie Anzeigen schalten, Flyer verteilen oder TV-Spots veröffentlichen, den Erfolg Ihrer Offline-Kampagne sollten Sie immer messbar machen. Nur so können Sie kontrollieren, ob sich die Ausgabe gelohnt hat oder ein anderer Weg eingeschlagen werden sollte.

Um zu erfahren, ob der Flyer oder die Zeitungsanzeige tatsächlich gesehen, gelesen und verstanden wurden, können Sie beispielsweise Gutschein- oder QR-Codes mit abdrucken lassen. So lässt sich messen, wie viele Menschen den Code mit ihrem Smartphone gescannt beziehungsweise den Gutschein eingelöst haben. Auch die Teilnahme an Online-Gewinnspielen oder die Nutzung von anderen Angeboten wie Gratis-Downloads oder Registrierungen können Sie ganz einfach messen.

Tipp 3: Keine Werbegelegenheit auslassen

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Kunden ein schönes Giveaway sein, oder? (Foto: Chenspec / Wikimedia.com)

Sie als Shopbetreiber sollten keine Gelegenheit auslassen, um Ihren Online-Handel auch in der physischen Welt bekannt zu machen. Vielleicht haben Sie es selbst schon mal festgestellt, aber es gibt zahlreiche Unternehmen, die im Web tätig sind, aber auf deren Geschäftspapieren wie Visitenkarten und Briefpapier nicht mal ihre Website verzeichnet ist. Auch auf so manchem Werbeartikel wie Kugelschreiber oder Powerbanks prangt nur das Firmenlogo, aber die Adresse des Onlineshops fehlt.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre komplette Ausstattung, vom Briefpapier über die Werbeartikel bis zum Firmenwagen, alle nötigen Angaben enthält. Das bedeutet, die Adressen des Onlineshops, der Firmenseite sowie der Social-Media-Auftritte sollten überall vorhanden sein. Mittlerweile ist es auch kein Problem, einen QR-Code mit dem Link zu Ihrem Webshop beispielsweise als Werbeaufkleber auf dein Firmenauto aufzubringen.

Keine Werbegelegenheit auslassen, das bedeutet auch, saisonale Anlässe zu nutzen. An Weihnachten, Ostern oder den Geburtstagen Ihrer Kunden, soweit sie bekannt sind, sollten Sie von sich hören lassen. Gerade ein Brief, der sich per se von der üblichen Werbepost abhebt, erreicht seinen Empfänger fast immer. Noch besser ist sogar ein kleines Päckchen mit einem nützlichen Werbegeschenk. Doch auch hier gilt: Vergessen Sie nicht die Internetadressen anzugeben!

Tipp 4: PR offline betreiben – kostenlos in der Zeitung werben

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Zeitungen bieten gute Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. (Foto: Ed Yourdon. Lizenz: CC-BY-SA)

Beim Thema Printwerbung denken viele automatisch an teure Zeitungs- und Zeitschriftenanzeigen. Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass viele Zeitungen auch einen redaktionellen Teil haben. Der muss regelmäßig mit Inhalt gefüllt werden, was bei der allgemeinen Personalknappheit in Redaktionen nicht einfacher geworden ist. Daher werden hochwertige, zugesandte Beiträge gerne gesehen. Diese Tatsache können Sie sich als Shopbetreiber zunutze machen.

Berichte als Experte auf deinem Gebiet in entsprechenden Fachzeitschriften und -zeitungen. Sie verkaufen Werkzeuge? Dann bieten Sie den entsprechenden Redaktionen gut recherchierte und informative Beiträge zum Thema Heimwerken an. Sicherlich werden einige Ihr Angebot annehmen und Sie und Ihren Shop zum Dank als Autor nennen. So machen Sie kostenlos und effektiv Werbung in Zeitungen.

Tipp 5: Offline-Mailings – die Paketbeilagen sinnvoll nutzen

Sollten Gutscheine und Flyer trotz der zahlreichen "Bitte-keine-Werbung"-Aufkleber in einem Briefkasten landen, gehen sie meist in der Flut der Werbepost unter. Doch es gibt einen anderen Weg, wie Sie Ihre Werbung an den Kunden bringen. Legen Sie Ihre Coupons und Gutscheine einfach in Kooperation den Paketen anderer Versandhändler bei.

Solche Paketbeileger haben den Vorteil, dass sie Ihre Kunden in einer positiven Grundstimmung erreichen, da sie sich in der Regel über den Inhalt des Pakets freuen. Außerdem haben sie gerade erfolgreich einen Online-Einkauf abgeschlossen, was eine nächste Shopping-Tour im Internet noch wahrscheinlicher macht.

Sinnvoll ist es dabei, wenn Sie einen Kooperationspartner suchen, dessen Zielgruppe zwar ähnlich ist, der aber nicht die gleichen Waren anbietet. Wenn Sie beispielsweise Babykleidung verkaufen, könnten Sie versuchen, ihre Gutscheine in den Paketen eines Spielwarenhändlers beizulegen.

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