Digitale Transformation

Noch immer hat jeder Deutsche sieben Ordner mit Papieren

Die Leitz-App, mit der sich wichtige Dokumente auf Holzfaser archivieren lassen, gehört ungebrochen zu den am meisten verwendeten Archivierungstools – obwohl viele mit digitalen Systemen besser klarkämen.

03.04.2017
Leitz-App Bitkom
Jeder Vierte digitalisiert seine Dokumente. (Quelle: Bitkom)

Durchschnittlich sieben Ordner, gefüllt mit Rechnungen, Verträgen, Bescheiden und anderen Papierdokumenten, bewahrt jeder Deutsche auf. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom . Die Befragung belegt aber auch einen Trend zu digitalen Alternativen: Fast jeder Dritte bevorzugt inzwischen die Ablage in digitaler Form. Noch vor vier Jahren war es nur jeder Sechste, der Dateien den Vorzug gab. Jeder vierte Befragte sorgt mittlerweile sogar selbst für die Digitalisierung, wenn es nötig ist: 25 % geben an, regelmäßig Papier zu scannen oder zu fotografieren, um die Informationen in digitaler Form aufzubewahren. Unter den Befragten, die ihre Dokumente digital verwalten, nutzen neun von zehn dazu die Festplatte des eigenen PCs; etwa die Hälfte von ihnen vertraut ihren Schriftverkehr aber zusätzlich der Cloud an, also einem Online-Speicherdienst wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive.

Am Ende hängt der Deutsche dann aber doch am Papier, sicherheitshalber: Nur 8 % der Bundesbürger werfen nach dem Digitalisieren die Papierdokumente weg. Als Hauptgrund nennt die Studie die vielfach geäußerte Befürchtung, digitale Dokumente besäßen nicht dieselbe rechtliche Gültigkeit wie Papierdokumente.

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