Drones

Neue Abwehrsysteme lassen Drohnenschwärme abstürzen

Drohnen gelten zunehmend als Sicherheitsrisiko, vor allem Flughäfen klagen immer öfter über Beinahe-Zusammenstöße mit Flugzeugen. In den USA führt die FAA Buch über die Zwischenfälle und hat bereits mehrere hundert gefährliche Situationen zu verzeichnen.

08.02.2017
DroneShield Abwehrsysteme Drohnenschwärme
Neue Abwehrsysteme lassen Drohnenschwärme abstürzen. (Foto: YouTube/DroneShield)

Trotz einer Flugverbotszone von fünf Meilen rund um die Airports und einer auf 400 Fuß (120 m) begrenzten Flughöhe nehmen die registrierten Fälle zu. Die Industrie hat mittlerweile auf den steigenden Bedarf nach Abwehrmaßnahmen reagiert. Von der australischen Firma DroneShield kommt die DroneGun in Form eines Hightech-Gewehrs, das nach Angaben des Herstellers mit einer Reichweite von bis zu 2 km das Steuersignal der Copter im 2,4- und 5-GHz-Bereich stören kann. Die meisten privaten, aber auch viele professionelle Modelle kommunizieren auf diesen Frequenzen mit ihrem Piloten.

Der amerikanische Rüstungskonzern Raytheon arbeitet dagegen am Phaser, einer Mikrowellenwaffe. Er besteht aus einer 1,20 m großen Schüssel, die auf einen Anhänger montiert wird und einen Mikrowellenstrahl aussendet. Der Phaser soll auch bei sehr schnell fliegenden Modellen funktionieren und kann die Elektronik einer Drohne oder ganzer Schwärme lahmlegen und sogar zerstören. In diesem Punkt wäre die Lösung jedenfalls der niederländischen Polizei voraus, die trainierte Adler aufsteigen lässt, um einzelne Drohnen vom Himmel zu holen.

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