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Nachträgliche Absage: Bewerbungsgespräch per Skype gilt nicht

Manche Unternehmen akzeptieren schon keine Bewerbungen auf Papier mehr. Umgekehrt kann es aber auch den Job kosten, wenn man bei der Vorstellung auf das Internet setzt.

02.02.2017
Bewerbung Skype Shutterstock
Sind Bewerbungsgespräche in Zukunft über Skype möglich? (Foto: Shutterstock.com)

Das zeigt ein aktueller Fall aus Heilbronn: Eine Lehrerin hatte sich an einer Grundschule in Baden-Württemberg beworben, berichtet die Tageszeitung Heilbronner Stimme . Die Frau arbeitet derzeit noch an einer Deutschen Schule im malaysischen Kuala Lumpur und konnte das Bewerbungsgespräch mit der Schulleiterin nur über Skype führen. Heutzutage sollte das kein Hindernis mehr sein. Es herrscht Lehrermangel, und die Bewerberin hatte sich gut präsentiert. Die Leiterin stand einer Einstellung positiv gegenüber. Doch einige Tage später kam die Absage vom Regierungspräsidium – weil die Kandidatin nicht persönlich zum Gespräch erschienen sei. Die Lehrerin wollte das im Rahmen eines Heimaturlaubs ohnehin noch nachholen, doch sei ihr das verweigert worden.

In Zeiten der d!conomy mutet das ein wenig anachronistisch an. In der Tat kam auch in Baden-Württemberg Bewegung in die Sache, nachdem mehrere Medien über den Fall berichtet hatten. Das Kultusministerium hat mittlerweile eine Überarbeitung der Verfahrenskriterien angekündigt. Wie es konkret mit der Bewerberin weitergeht, ist allerdings noch offen.

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